Halberstadt l Am Ende siegte der Gastgeber. Thofu ist eine besondere Form des Fußballtennis, bei der die Netzhöhe über zwei Meter beträgt. Entwickelt wurde diese Spielform, um die Technik junger Fußballer zu schulen und um Nachwuchsfußballern die Möglichkeit zu geben, gegen Herrenfußballer antreten zu können, ohne dabei körperlich benachteiligt zu sein. Denn: Die Netzhöhe – mindestens zwei Meter – verhindert Schmetterbälle.

Neben zwei Gastgeber-Teams des VfB Germania nahmen die Verbandsligisten vom 1.FC Lok Stendal, dem Burger BC, TuS 1860 Magdeburg, SV Staßfurt 09, Fortuna Magdeburg und dem Haldensleber SC an diesem besonderen Turnier teil.

Auftakt wird zur Entscheidung

Wie sich im Laufe der Veranstaltung herausstellte, brachte bereits das erste Turnierspiel die Entscheidung über den späteren Sieg. Hier gewann nämlich das Team „Rot“ des Gastgebers, bestehend aus den Spielern des jüngeren Jahrgangs der Germanen, gegen das Team „Schwarz“ des VfB mit 16:12. Diesem ersten Turniersieg folgten zwei denkbar knappe Ergebnisse gegen Haldensleben (20:19) und Staßfurt (19:17) sowie souveräne Erfolge gegen die anderen Mannschaften.

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Das Team „Schwarz“ gewann nach dieser ersten Niederlage ebenfalls alle Spiele und wurde Zweiter des Turniers. Der dritte Platz wurde durch das bessere Netzpunkteverhältnis entschieden. Hier hatte Haldensleben einen kleinen Vorteil gegenüber Stendal. Genau wie bei dem fünften Tabellenplatz. Hier hatte Staßfurt einen knappen Vorsprung vor Burg. Die Plätze sieben und acht gingen an Fortuna und TuS Magdeburg.

Spiel gegen die Regionalliga-Elf

Nach der Siegerehrung trat dann das Thofu-Cup-Siegerteam 2019 der C-Junioren im sogenannten Thofu-Super-Cup gegen ein Team der Regionalliga-Herren des VfB Germania an. Hier hielten die „jungen Germanen“ das Ergebnis sehr lange offen, mussten sich gegen Ende des Spiels aber den Akteuren Dennis Blaser, Nedim Pepic und Alysson Vargas mit achtbaren 26:33 Punkten geschlagen geben.

Traditionell ließen alle teilnehmenden Spieler in den Spielpausen von Trainer Hans-Jürgen Link ihre Jonglier-Künste unter Wettkampfbedingungen bewerten. In diesem Techniker-Wettbewerb setzte sich im Finale der Haldensleber Max Siering mit erstaunlichen 1094 Kontakten durch. Ihm folgten Carlo Paul Flatow (520) aus Staßfurt und Richard Devyatov (365) aus Stendal.

Kühle zum besten Spieler gewählt

Die anwesenden Netz- und Kampfrichter wählten Tim Kühle (Haldensleber SC) zum „Besten Spieler“ des Turniers. Er spielte, wie einige andere Fußballer auch, mit technischen Feinheiten und tollen Tricks am Volleyballnetz, die den Zuschauern besonders auffielen. Beide Einzelleistungen wurden mit „Halberstädter“ Dosenwürstchen, Pokal und Urkunde belohnt.

Alle Teams erhielten bei der Siegerehrung aus den Händen des Abteilungsleiter Fußball, Frank Butzke, Nachwuchsleiter Holger Eheleben und Sprecher Bernd Waldow ebenfalls Pokale und Urkunden. Als beste Gastmannschaft erhielt der HSC „Die Großdose von Halberstädter“.

Dank an die Unterstützer

Initiator und Chef-Organisator Thomas Waldow: „Der VfB Germania Halberstadt dankt dem Unterstützer- und Netzrichterteam Jonas Genschmar, Devin Tschorn, Niclas Rausch, und Hans-Jürgen Link sowie dem FSZ, Peter Barz, Ronny Velten, „Halberstädter“, Kaufland, den Halberstadtwerken, der BARMER und der Harzsparkasse für die großzügige Unterstützung. Außerdem den Eltern , Großeltern und Trainern für den sicheren Transport der Kinder.“