Halberstadt l Das DFB-Pokalspiel der 1. Hauptrunde gegen den 1. FC Union Berlin bot einen würdigen Rahmen.

Der Deutsche Fußball-Bund und seine Landesverbände zeichnen seit Jahren gemeldetes, vorbildlich faires Verhalten im Rahmen der DFB-Aktion „Fair ist mehr“ aus. Nach Auswertung von insgesamt 39 Meldungen wurde Sabine Wiedemann Jahressiegerin der Saison 2018/19 im Fußballverband Sachsen-Anhalt (FSA).

Wiedemann eilt selbstlos zu Hifle

Beim FSA-Landespokalspiel zwischen dem SSV Havelwinkel Warnau und dem VfB Germania Halberstadt (1. Hauptrunde/ 0:3) vor genau einem Jahr kam es kurz vor Ende des Spiels zu einem Zweikampf, wobei sich der gegnerische Spieler verletzte und mit Schmerzen am Boden lag. Selbstlos eilte Sabine Wiedemann zum verletzten Warnauer und behandelte ihn absolut fachmännisch an der Schulter. Kurze Zeit später konnte der Spieler ohne Schmerzen das Spiel als Zuschauer weiter verfolgen.

Darüber hinaus hat sich die gesamte Mannschaft des VfB Germania Halberstadt überaus sportlich fair beim unterklassigen Verein aus Warnau verhalten. So durfte der Gastgeber die Einnahmen des Spiels behalten. Diese äußerst fairen und sportlichen Gesten würdigte die Fair-Play-Kommission des FSA mit der „Fair-Play Geste des Jahres“.

Frank Hering, kommissarischer Präsident des FSA, Lothar Bornkessel, FSA-Vizepräsident für gesellschaftliche Verantwortung, und Stephan Matecki, Fair-Play Beauftragter des FSA, dankten am Sonntag Sabine Wiedemann für ihr vorbildliches Verhalten und beglückwünschen sie als Siegerin des Jahres 2018/19. Überreicht wurde ihr neben einem großen Blumenpräsent eine Einladung zur großen DFB-Ehrungsveranstaltung im November in Mönchengladbach.