Halberstadt l Thofu ist eine besondere Form des Fußballtennis, bei der die Netzhöhe über zwei Meter beträgt.

Entwickelt wurde diese Spielform, um die Technik junger Fußballer zu schulen und Nachwuchsfußballern die Möglichkeit zu geben, gegen professionelle Herrenfußballer antreten zu können, ohne körperlich benachteiligt zu sein. Denn die Netzhöhe verhindert Schmetterbälle.

Verbandsligisten melden

Die Verbandsligisten vom Burger BC 08, 1.FC Lok Stendal und Haldensleber SC folgten der Einladung des gastgebenden VfB Germania, der seinerseits drei Teams in das Turnier schickte. Eine Mannschaft vom DFB-Talentstützpunkt Halberstadt und ein sogenanntes „Regional-Mixed-Team“ komplettierten das Teilnehmerfeld.

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Haldenslebens Fußballer gewannen jedes Duell in diesem Turniers. Besonders im Spiel gegen das „Team Schwarz“ der Germanen beeindruckten sie mit einer spannenden Aufholjagd. Hier holte sich der HSC nach einem zwischenzeitlichen Sechs-Punkte-Rückstand kurz vor der Schlusssirene noch den 16:15-Sieg.

HSC auch im Jonglierwettbewerb vorn

Platz zwei erspielte sich das „Team Rot“ aus Halberstadt mit nur einer Niederlage gegen den späteren Turniersieger. Das „Team Schwarz“, der Burger BC und das „Mixe-Team“ folgten auf den Plätzen drei bis fünf, vor den ein Jahr jüngeren Stützpunktspielern und dem Team „Weiß“ des VfB Germania. Der 1.FC Lok Stendal landete mit einem Sieg im letzten Spiel auf Rang acht.

Die gute Technik der Haldensleber Gäste kam dann auch bei dem parallel stattfindenden Jonglierwettbewerb zum Ausdruck. Hier absolvierte Steven Willms vor den Augen des „Jonglierrichters“ Hans-Jürgen Link 1001 Kontakte mit dem Ball. Ihm folgten der Haldenslebener Max Siering mit 602 und der Halberstädter Sami Doci mit 515 Kontakten.

Moratschke gewählt

Zum „auffälligsten Spieler“ des Turniers wurde von den Schiedsrichtern Simon Moratschke gewählt. Der Fußballer vom Burger BC bestach neben seinen technischen Fähigkeiten auch mit seinem enormen Ehrgeiz, jeden Ball aus schwierigen Positionen wieder ins Spiel zu bringen.

Diese beiden Einzelleistungen wurden jeweils mit Urkunden, Pokalen und „Halberstädter-Dosenwürstchen“ belohnt. Das Wettkampfgericht, bestehend aus Sprecher Bernd Waldow, Nachwuchsleiter Holger Eheleben und „Jonglierrichter“ Hans-Jürgen Link ehrte nach dem letzten Turnierspiel die teilnehmenden Mannschaften ebenfalls mit Urkunden und Pokalen. Die Spieler des Haldenslebener SC nahmen zusätzlich noch eine Maxi-Dose „Halberstädter“ Würstchen sowie spezielle „Thofu-Cup-18-Gewinner“ T-Shirts in Empfang und durften unmittelbar nach der Siegerehrung um den „Thofu-Super-Cup“ spielen.

Traditionell tritt der frisch gekührte Thofu-Cup-Gewinner im „Super-Cup“ gegen eine Auswahl der Halberstädter Regionalliga-Mannschaft an. Trainer Andreas Petersen hatte Tom Nattermann, Alysson Vargas und Gillian Jurcher für dieses Spiel nominiert. Zunächst machte sich die in den sieben Spielen erworbene Routine der Haldensleber bemerkbar. Denn die C-Junioren gingen in der Anfangsphase gegen die Profis in Führung. Gegen Ende des „Thofu-Super-Cup“-Spiels konnten sich die Regionalliga-Spieler aber mit 27:22 letztlich souverän durchsetzen.

Germania dankt Unterstützern

Der VfB Germania Halberstadt dankt dem Unterstützer- und Netzrichterteam Peter Gritzan, Marcel Herschelmann, Konstantin Rust, Paul Niehs, Hannes Lehmann, Christoph Klötzer, Denis Becker und Hans-Jürgen Link sowie dem FSZ, Peter Barz, Tino Sawall, „Halberstädter“, den Halberstadtwerken, der BARME­R und Harzsparkasse für die großzügige Unterstützung. Ein Dank galt auch den Eltern, Großeltern und Trainern für den sicheren Transport der Kinder.