Halberstadt l Die Serie beim VfB Germania Halberstadt ist weiter stabil. Auch das 13. Heimspiel in Folge ist die Mannschaft von Trainer Maximilian Dentz vor eigenem Publikum ohne Niederlage geblieben.

Gegen den FC Viktoria Berlin hatte Dentz zahlreiche personelle Veränderungen vorgenommen. Er sollte nicht enttäuscht werden. „Dass es so gut funktionieren konnte, dafür ist ja die Breite unseres Kaders grundlegend. Diese Quantität lässt es zu, dass wir gleich mehreren Akteuren eine Pause gönnen konnten. Es war ein guter Wettkampf. Das Vertrauen in sie haben diese Spieler gerechtfertigt, sich mit dem Führungstreffer belohnt. Für uns als Trainerteam war es zudem wichtig zu sehen, wie hat sich jeder entwickelt. Es wurde in jedem Fall deutlich, dass wir uns auf die Spieler verlassen können.“

Jenseits von "Gut und Böse"

Da der VfB als Achter tabellarisch nun jenseits von „Gut und Böse“ steht und nicht mehr absteigen kann, wäre es da denkbar, dass ein Großteil der eingesetzten Spieler vom Sonnabend auch die restlichen zwei Punktspiele bestreitet? Wohl eher nicht, Trainer Dentz bemerkte: „Die Rotation war schon der Englischen Woche geschuldet, weil die Belastung für die meisten da sehr hoch war. Bis zum Highlight, dem Pokalendspiel, wollen wir die Spannung hoch halten.“ Der 30-Jährige bestätigte aber auch: „Wenn uns ein Spieler im Training unter der Woche das Gefühl gibt, dass er einen Einsatz verdient hat, dann wird das so sein.“

Gegen Viktoria führte der 20-Jährige Philipp Harant die Germania als Kapitän auf das Feld. Der Abwehrspieler wurde erst im Winter vom 1. FCM ausgeliehen, kommt aktuell auf neun Einsätze. Mit Benjamin Boltze und Philipp Blume fehlten der etatmäßige „Chef“ und dessen Stellvertreter. Mit der Binde am Oberarm wollte Dentz „neue Reizpunkte setzen“. Der Coach: „Er hat den Anspruch, den nächsten Schritt zu machen, sich für Höheres zu empfehlen. Philipp soll mehr Verantwortung übernehmen. Dass wir auch in Zukunft mit ihm arbeiten möchten, das weiß er.“ Wie es konkret um die Zukunft der FCM-Ausleihspieler Harant und Leon Heynke bestellt ist, konnte Dentz noch nicht sagen. „Da müssen wir abwarten, wie sich die sportliche Perspektive entwickelt. Derzeit gibt es beim FCM, aber auch in Jena (Paul Grzega, Denis Jäpel/d.Red.), keine Planungssicherheit. Wir müssen noch abwarten.“