Halberstadt l Beim 0:0 gegen den 1. FC Lok Leipzig klappte das nicht. Beim Gastgeber nahm Trainer Maximilian Dentz zwei Änderungen im Vergleich zum Auswärts-Coup in Bautzen vor. Dustin Messing und Dennis Rothenstein nahmen zunächst auf der Bank Platz, der wiedergenesene Philipp Blume und der Schütze des goldenen Tores vom letzten Wochenende, Denis Jäpel, standen dafür in der Startelf.

Gäste beginnen sehr aktiv

Es war das Duell des Achten gegen den Sechsten der Rückrundentabelle. Die Messestädter hatten bis dato vier der fünf Begegnungen in 2019 gewonnen und legten auch im Vorharz ein gutes Tempo vor. Top-Torschütze Matthias Steinborn setzte früh einen ersten Warnschuss ab. Auf der anderen Seite war es Lucas Surek, Vorbereiter des Treffers gegen Budissa Bautzen, der sich als Erster dem gegnerischen Gehäuse annäherte.

Wie schon in den Wochen zuvor zeigte der linke Flügelspieler eine gute Leistung, war auch danach Aktivposten und suchte den Abschluss. Auf Lok-Seite sorgte erneut Steinborn für ein Highlight, sein Schuss nach einer knappen halben Stunde landete am Außennetz. Ab Mitte der ersten Halbzeit wurde es in Strafraumnähe der beiden Konkurrenten ruhiger, an Intensität ließ dieser Vergleich jedoch nicht nach.

Lok Leipzig mit optischen Vorteilen

Das leichte Chancenplus für die Probstheidaer sollte sich im zweiten Durchgang fortsetzen, allerdings vermochten es die Spieler von Trainer Rainer Lisiewicz nicht, Kapital in Form eines Tores daraus zu schlagen. Für die Germania wurde Keeper Fabian Guderitz im weiteren Verlauf zum Fels in der Brandung. Die beste Möglichkeit vereitelte er per Glanztat gegen Ryan Malone (64.), auch danach war er gegen Steinborn (70.) und Djamal Ziane (81.) zur Stelle.

Bei den Gastgebern wechselte Dentz in der Schlussviertelstunde noch drei Alternativen ein, sicherlich auch mit Hoffnung auf den „lucky lunch“. Daraus wurde vor etwas weniger als 800 Zuschauern aber nichts mehr. Auch im vierten Heimspiel des Jahres gab es damit für die Halberstädter eine Punkteteilung, mit nur vier Gegentoren in den letzten acht Saisonpartien hat sich die VfB-Defensive einmal mehr gute Noten verdient und ist auf einem guten Weg in Richtung Klassenerhalt.

Statistik

VfB Germania Halberstadt: Guderitz - Boltze, Harant, Blume, Twardzik, Hofgärtner, Heynke, Jäpel (74. Rothenstein), Schmitt (84. Vargas), Surek, Blaser (79. Grzega);

1. FC Lok Leipzig: Kirsten - Berger, Urban, Zickert, Pannier, Salewski, Schinke (30. Malone), Pommer (72. Ziane), Pfeffer, Steinborn, Schulze (53. Gottschick);

Tore: Fehlanzeige;

Zuschauer: 776;

Schiedsrichter: Chris Rauschenberg (Eisenach).