Halberstadt l Gegen Mitkonkurrent VfB Auerbach wäre ein „Dreier“ für die Elf von Trainer Sven Körner enorm wichtig. Anstoß im Friedensstadion ist am Sonntag um 13.30 Uhr.

Germania steht in der Sieg-Pflicht

„Gegen einen unmittelbaren Konkurrenten wie den VfB Auerbach erwartet uns ein ,Sechs-Punkte-Spiel‘. Der Gegner hat zuletzt vor allem Zuhause eine gute Performance hingelegt, die letzten fünf Heimspiele alle gewonnen. Auswärts haben die Auerbacher nicht so stattgefunden, mit einem Sieg im heimischen Stadion wollen wir den Anschluss halten“, misst Trainer Sven Körner dem letzten Heimspiel der Hinrunde große Bedeutung bei. Während die Vogtländer in der Heimtabelle dicht hinter den Topteams rangieren, gab es in der Fremde bisher erst einen Sieg und ein Remis zu feiern.

Allerdings blieben auch die Halberstädter im heimischen Friedensstadion zuletzt vier Spiele in Folge sieglos, um dies zu ändern, ist nach zwei torlosen Punktspielen die Offensive gefragt. „Der Trainingsschwerpunkt lag in dieser Woche auf den Offensivabläufen und dem Spiel ins letzte Drittel, was uns in den beiden vergangenen Spielen gefehlt hat“, berichtet Sven Körner.

Körner warnt vor Sturmduo

Dabei gilt es auch im Defensivverhalten über 90 Minuten die Konzentration hochzuhalten. „Uns erwartet ein intensives Spiel. Auerbach spielt einfach, sehr zielstrebig und konsequent und verfügt mit Schlosser und Zimmermann über zwei Unterschiedsspieler“, so Körner. Marc-Philipp Zimmermann führt mit 15 Saisontreffern die Torjägerliste an, gemeinsam hat das Duo 21 der 29 Auerbacher Tore erzielt. „Gerade über Schlosser ist Auerbach bei Standardsituationen sehr gefährlich, da müssen wir in jeder Phase hellwach und sehr konzentriert sein. Es wird ein Geduldsspiel“, ergänzte der Halberstädter Trainer.

„Wir dagegen müssen als Mannschaft auftreten, wir haben nicht die herausragenden Spieler, die ein Spiel allein entscheiden. Bei uns geht es nur über die Gemeinschaft, Geschlossenheit und Teamgeist. Wir müssen in erster Linie die Basics an den Tag legen, uns erst in das Spiel reinarbeiten, dann Fußball spielen. Auerbach wird eklig und griffig sein, nach viereinhalb Stunden Fahrt wollen sie nicht mit leeren Händen die Heimreise antreten“, verspricht Sven Körner einen hochmotivierten Gegner.

In den letzten beiden Partien begannen die Halberstädter mit unveränderter Startelf, für das Heimspiel lässt sich der 37-jährige VfB-Coach die ein oder andere Änderung offen. „Da lassen wir uns ein Stück weit von der Trainingswoche leiten. Der ein oder andere hat auf sich aufmerksam gemacht, die Entscheidung wird am Samstag nach dem Abschlusstraining fallen“, so Sven Körner. Die personelle Situation gestaltet sich weiter sehr gut. Bis auf Philipp Knechtel, der zwar schon wieder ins Training eingestiegen ist, aber noch keine Option für dieses Wochenende ist, und Lukas Ferchau, der bis zur Winterpause ausfällt, sind wieder alle Mann an Bord.