40. Offene Stadtmeisterschaft von Halberstadt in Namen und Zahlen

Vorrundengruppe 1:

FSV 1920 Sargstedt - Eintracht Halberstadt 5:1

Eintracht Osterwieck - SV Langenstein 6:3

FSV 1920 Sargstedt - Eintracht Osterwieck 2:4

Eintracht Halberstadt - SV Langenstein 1:6

SV Langenstein - FSV 1920 Sargstedt 2:3

Eintracht Osterwieck - Eintracht Halberstadt 11:0

1. Eintracht Osterwieck 3 21: 5 9

2. FSV 1920 Sargstedt 3 10: 7 6

3. SV Langenstein 3 11: 10 3

4. Eintracht Halberstadt 3 2: 22 0

Vorrundengruppe 2:

Germania Wernigerode - Fort. Halberstadt 1:1

BW Schwanebeck - Germania Halberstadt II 5:2

Germania Wernigerode - BW Schwanebeck 2:1

Fortuna Halberstadt - Germ. Halberstadt II 0:0

Germania Halberstadt II - Germ. Wernigerode 1:0

Blau-Weiß Schwanebeck - Fort. Halberstadt 2:1

1. Blau-Weiß Schwanebeck 3 8: 5 6

2. Germania Wernigerode 3 3: 3 4

3. Germania Halberstadt II 3 3: 5 4

4. Fortuna Halberstadt 3 2: 3 2

Halbfinale:

Eintr. Osterwieck - Germ. Wernigerode 4:3 n.N.

BW Schwanebeck - FSV 1920 Sargstedt 1:2

Neunmeterschießen um Platz sieben:

Eintracht Halberstadt - Fortuna Halberstadt 2:3

Neunmeterschießen um Platz fünf:

SV Langenstein - Germania Halberstadt II 2:1

Spiel um Platz drei:

BW Schwanebeck - Germania Wernigerode 1:4

Finale:

Eintracht Osterwieck - FSV 1920 Sargstedt 4:1

Mannschaftsaufgebote:

Eintracht Osterwieck: Theuerkauf - Stingl (2), Wagner (1), Hildach (10), Schmidt (3), Diefert (5), Bomeier (4), Meves (1), Odenbach;

FSV 1920 Sargstedt: Grüning - Bomeier (2), Laub (1), Binsker (6), Kohlmeister (1), M. Kosinski, Sonnenburg (1), Dietert (1), Biewendt (1), Balser, Matlach;

Germania Wernigerode: Michaelis (2) - Mittag (1), Badstübner, Golz (1), Siegmund (1), S. Seil (1), Heydecke (1), Willner (1);

Blau-Weiß Schwanebeck: Matz - Heuser, Dannhauer (1), Reichardt (2), Benser (2), Hagen (4), Silverio (1), Strube;

SV Langenstein: Hoffmann - Meißner (3), Gifhorn, L. Seelhorst (2), Eichstaedt (1), Schröder (1), Ferdenus (3), Brakebusch, Werny (1);

VfB Germania Halberstadt II: Hartmann (1) - Elster, Liebing, Lehmann (1), Grund, Taubert, Liese, Weber, Beck, Doci (1), Stock, Pust;

Fortuna Halberstadt: Neitzel - Büchner, Waldowski, Hensel, Modrack, Krebs (1), Früh, Piesker (1), Lotz;

MSV Eintracht Halberstadt: Demirci - Dannenberg, Dammann, Stadler, Schlei, Schneider (2), Kurth, Espe;

Schiedsrichter: Michael Eitz (Danstedt), Lutz Siebert (Quedlinburg), Rainer Schäl (Stapelburg);

Zuschauer: 350.

Halberstadt l Eintracht Osterwieck ist seiner Favoritenrolle bei den 40. Offenen Stadtmeisterschaften von Halberstadt gerecht geworden und hat zur Jubiläumsauflage seinen dritten Pokaltriumph in Serie gefeiert.

Acht Teams von der Landes- bis zur Harzklasse boten den Zuschauern in der bis auf den letzten Platz besetzten Sporthalle „Völkerfreundschaft“ sehenswerten, spannenden und fairen Hallenfußball. Schon die Vorrunde gestaltete sich überaus interessant und hatte die ein oder andere Überraschung parat.

Gruppe 1

Während sich Eintracht Osterwieck mit makelloser Bilanz Platz eins in der Gruppe 1 sicherte, verpasste der SV Langenstein den Halbfinaleinzug. Der Mitfavorit musste sich im entscheidenden Gruppenspiel dem stark aufspielenden Harzligisten SV Langenstein mit 2:3 geschlagen geben. Zur Freude des KFV Harz war auch der MSV Eintracht Halberstadt nach mehrjähriger Abstinenz wieder dabei, auch wenn das Harzklasse-Team gegen die starke Gruppengegner ohne Chance war.

Bilder

Gruppe 2

Noch spannender und ausgeglichener präsentierte sich das Geschehen in der Vorrundengruppe 2, vor der letzten Runde hatten alle vier Teams die Chance auf den Halbfinaleinzug. Germania Halberstadt II besiegte zwar Germania Wernigerode mit 1:0, schied aber durch die klare Auftaktniederlage gegen Schwanebeck aus. Die Schwanebecker mussten im letzten Gruppenspiel harte Gegenwehr der Halberstädter Fortuna brechen, um mit einem 2:1-Sieg den Gruppensieg perfekt zu machen.

Halbfinale

Im ersten Halbfinale bestimmte Eintracht Osterwieck das Geschehen und ging durch Valentin Schmidt nach toller Vorarbeit von Tim Stingl in Führung. Doch Germania Wernigerode hielt mit konzentrierter Abwehr dagegen und nutzte eine Unachtsamkeit zum späten Ausgleich durch André Willner. Im Neunmeterschießen trafen die ersten fünf Schützen, ehe Keeper Malte Theuerkauf seine Eintracht im Duell mit Germanias Sebastian Golz ins Finale brachte.

Im zweiten Semifinale bestätigten die Sargstedter ihre starken Leistungen aus der Vorrunde, Maximilian Binsker brachte den FSV per Doppelpack auf die Siegerstraße. Schwanebeck kam in der Schlussphase auf, mehr als der Anschlusstreffer durch ein sehenswertes Hackentor von Erik Hagen wollte aber nicht gelingen.

Platzierungsspiele

In den folgenden Neunmeterduellen sicherten sich Fortuna Halberstadt den siebten und der SV Langenstein den fünften Platz. Im kleinen Finale rundete Germania Wernigerode sein gelungenes Debüt bei den Stadtmeisterschaften ab. Mit einem überzeugenden 4:1-Erfolg über Blau-Weiß Schwanebeck schoss sich die Kohlgarten-Elf auf den Bronzerang.

Finale

Eine ähnlich deutliche Angelegenheit deutete sich auch im Endspiel an. Kevin Hildach sorgte nach Zuspiel von Valentin Schmidt für die frühe Führung – es war bereits sein zehnter Turniertreffer. David Wagner erhöhte nach tollem Spielzug auf 2:0, wenige Sekunden nach einer Zeitstrafe gegen Sargstedts Lukas Kohlmeister schloss Robin Diefert eine Kombination mit dem dritten Eintracht-Treffer ab – die Partie schien entschieden.

Doch die Sargstedter bäumten sich noch einmal auf. Martin Bomeier verkürzte auf 3:1 und hatte wenige Augenblicke den Anschlusstreffer auf dem Fuß, scheiterte aber freistehend an Keeper Malte Theuerkauf. Die Amelung-Elf ließ nichts unversucht, brachte Maximilian Binsker als spielenden Torwart. Der erhoffte Anschlusstreffer wollte aber nicht gelingen, mit dem 4:1 durch Kevin Bomeier war die Entscheidung gefallen.

Damit war der Pokal-Hattrick der Osterwiecker Eintracht perfekt, aus den Händen von Kommualpolitikerin Frauke Weiß, langjährige Partnerin des KFV Fußball Harz, und Präsident Detlef Rutzen nahm Eintracht-Kapitän David Wagner den Siegerpokal entgegen. Auch die Trophäe des besten Torschützen ging nach Osterwieck, Kevin Hildach hatte mit zehn Treffern deutlich die Nase vorn. Alles in allem war es ein toller Auftakt der Hallensaison, der schon Vorfreude auf das Ilsenburger Hallenturnier macht.