Halberstadt l In einem Pressegespräch demonstrierten Vereinschef, sportliche Leitung und Partner Zusammenhalt bei der Neuausrichtung des Vereins. Mit der Rückkehr der Fußballer zum Amateursport hatte Erik Hartmann bei der Mitgliederversammlung für viel Gesprächsstoff gesorgt, dass die erste Mannschaft auch weiterhin als „Flagschiff“ in der Regionalliga beheimatet bleiben soll, daran ließen sowohl Vereinsführung als auch die sportliche Leitung am Freitagvormittag im Pressegespräch keine Zweifel aufkommen.

Marke muss ausgebaut werden

Mit der Neuausrichtung verfolge der Verein ein Ziel: Die Regionalliga langfristig auf ein stabiles Fundament zu stellen. „Auf der einen Seite ist der sportliche Erfolg, auf der anderen Seite muss dazu das wirtschalftliche Konzept gelegt werden, um eine gutes Regionalliga-Team auf Dauer etablieren zu können“, so Vereinschef Erik Hartmann. Dabei müsse vor allem an der „Marke Germania“ gearbeitet werden, um die Heimspiele in der Regionalliga für die Zuschauer noch attraktiver zu gestalten.

Auch die Jugend soll noch stärker in eingebunden werden, hierfür wurde die Wiederbelebung der zweiten Männermannschaft, dessen Kern aus dem eigenen Nachwuchs besteht, bestätigt. „Es wird viel Arbeit in die Jugend investiert, im Männerbereich soll den Jungs für zwei, drei Jahre eine Perpektive geboten werden, vielleicht doch den Sprung in die Regionalliga zu schaffen“, erklärt Erik Hartmann.

Sponsoren bieten Rückhalt

Mit den Halberstadtwerken als Hauptsponsor und der Stadt Halberstadt weiß der VfB Germania zwei wichtige Partner weiter an seiner Seite. Dr. Rainer Gerloff, Geschäftsführer der HalberStadtwerke, übertrug seinen Firmenslogan „Wir schaffen Lebensqualität“ auf den VfB Germania, der tolle Erfolg des Gemeinschaftsprojektes, mit Regionalliga-Spielern in die Schulen und Vereine zu gehen, bestärkte ihn in der Fortsetzung der Zusammenarbeit. Ähnlich sieht es Halberstadts Oberbürgermeister Andreas Henke, der trotz aller Erfolg der Halberstädter Vereine, bis hin zu Europa- und Weltmeistern erklärte: „Fußball ist nicht alles, aber ohne ist die Sportwelt um ein Vielfaches ärmer.“

Zum Abschluss gab Trainer Andreas Petersen einen Einblick in die sportliche Leitung, die sich unabhängig von der Neuausrichtung des Vereins zur kommenden Saison ändern wird. Aus gesundheitlichen Gründen wird der bisherige Chefcoach mit Beginn der neuen Serie den Posten des sportlichen Leiters übernehmen, seine bisherigen Assistenten Maximilian Dentz und Enrico Gerlach werden zusammen mit dem bisherigen Funktionsteam die sportliche Leitung übernehmen.