Halberstadt l Der Regionalligist Germania Halberstadt hat sich am Sonnabend im Landespokal standesgemäß durchgesetzt. Beim Vertreter der Landesklasse, Staffel 2, SC Vorfläming Nedlitz hat das Team von Trainer Sven Körner mit 7:0 (1:0) gewonnen. Der Gegner für die 2. Hauptrunde stand schon länger fest: Am 3. Oktober ist der VfB dann zu Gast bei Landesligist SV 09 Staßfurt.

Wenngleich das Halbzeitergebnis von 0:1 annehmen lässt, dass der Dritte der Landesklasse II sehr gut dagegen hielt, der Favorit aus der Domstadt war schon in den ersten 45 Minuten extrem gewillt, auf das Tor des Gegners zu gehen. Ein früher Treffer war dann auch möglich, aber Stefan Korsch scheiterte nach sechs Minuten am Pfosten, Elias Löder wenig später an der Querlatte.

Germania nimmt etliche Wechsel vor

Die Germania, bei der Sven Körner wie angekündigt etliche Wechsel vorgenommen hatte, blieb geduldig, denn es blieb weiterhin das Spiel auf ein Tor. Das junge Gästeteam verpasste es jedoch, die Möglichkeiten zu nutzen. „Im Positionsspiel und im Offensivdreieck haben wir da noch was vermissen lassen“, fasste Coach Körner zusammen. „Das haben wir anfangs nicht so gut gemacht im Passspiel.“ Der Dosenöffner sollte aber noch vor dem Pausenpfiff kommen. Ibrahim Mirza Aral wurde im Strafraum gefoult. So musste eben ein ruhender Ball vom Elfmeterpunkt, verwandelt von Ersatzkapitän Nico Hübner, für die verdiente Führung herhalten (41.).

Auf die Fehler der ersten Halbzeit in der Kabine angesprochen, zeigte die Germania mit Wiederanpfiff ein resoluteres Gesicht. Das Positionsspiel klappte viel besser, dazu gab es ein permanent hohes Tempo, das Spielgerät zirkulierte. So schoss der hohe Favorit einen auch in dieser höhe verdienten Sieg heraus. Eingeleitet wurde der Torreigen von Co-Trainer Marcel Goslar, der ebenfalls aufgeboten wurde. Mit einem Doppelpack (52., 57.) brachte er sein Team auf die Siegerstraße.

Letztlich wurde es im zweiten Durchgang auch so deutlich, weil der im Schnitt etwa zehn Jahre jüngere VfB konditionell besser aufgestellt war.

Torfolge

0:1 Nico Hübner (FE/38.), 0:2, 0:3 Marcel Goslar (52., 57.), 0:4 Nico Hübner (60.), 0:5 Philipp Knechtel (64.), 0:6 Elias Löder (74.), 0:7 Dennis Blaser (85.).