Halberstadt l 29 Tage bleiben in der Regionalliga Nordost bis zum finalen Spieltag am 12. Mai. In diesem Zeitraum hat Germania Halberstadt noch neun Begegnungen auszutragen. Es wartet demnach ein Drei-Tage-Punktspiel-Rhythmus auf das Team von Trainer Andreas Petersen. Das erste dieser neun Spiele steigt am Sonnabend um 13 Uhr im Friedensstadion.

Berliner AK ist Vierter

Mit dem Berliner AK kommt der Tabellenvierte und somit ein sehr ambitionierter Gegner in den Vorharz. „Vor Saisonbeginn hatten die Berliner sich noch mehr ausgerechnet“, weiß Halberstadts Trainer Petersen um die Stärken der Gäste. „Das ist eines der spielstärksten Teams. Der BAK verfügt über eine sehr robuste und schnelle Elf, die insgesamt ausgewogen ist. Wir benötigen einen guten Tag, um dem Paroli bieten zu können.“

Da die Germania zuletzt aber „einige gute Tage“ hatte, erwartet die Zuschauer mit Sicherheit erneut ein intensiver Schlagabtausch mit vielen Torraumszenen. Petersen unterstreicht das: „Wir werden nicht wie das Kaninchen vor der Schlange auftreten. Wir wollen die Berliner zu Stresssituationen zwingen.“

17-Sekunden-Partie

Indes hat die 17-Sekunden-Partie gegen Bautzen am Mittwoch einen kuriosen und positiven Nebeneffekt für den VfB. Abwehrchef Adli Lachheb hat seine Gelb-Sperre abgesessen, da die Partie gegen den FSV Budissa – wenn auch nur für wenige Augenblicke – angepfiffen wurde. Hinter dem Einsatz von Philipp Blume steht dagegen erneut ein Fragezeichen. „Das wird eine enge Kiste“, kommentierte Petersen dessen Leistenprobleme, „wir werden da nichts überstürzen“.