Halberstadt l Mit einem 1:1 beim VfB Auerbach hat der VfB Germania Halberstadt einmal mehr bewiesen, dass er mit den direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt mindestens auf Augenhöhe ist. Zwar wartet das Team von Trainer Danny König seit sechs Spielen auf einen Sieg, mit dem vierten Unentschieden aus den letzten fünf Partien konnte als erster Schritt die „Rote Laterne“ der Regionalliga Nordost an Bischofswerdaer FV weiter gereicht werden.

Moral und Einsatz stimmen

Wie schon beim 1:1 in Meuselwitz, zeigte die junge Germania-Elf auch in Auerbach nach einem Pausenrückstand eine starke Reaktion. „Wir sind gut ins Spiel reingekommen, haben dann aber ein paar Parameter nicht gut gemacht. Zweite Bälle, Klarheit in unseren Aktionen, die Abschlüsse auch nicht mit dem entsprechenden Willen zu Ende gespielt“, blickte Trainer Danny König zurück. „Die Umstellung auf ein 4-4-2 hat uns gut getan, vom ganzen Auftreten, von der Dominanz war die zweite Halbzeit sehr ordentlich“, lobte der VfB-Coach.

„Zum Ende wurde es nochmal schwierig, weil Jan-Pelle Hoppe mit einem Cut am Hinterkopf ausgewechselt werden musste und kurz nach der Verletzungsunterbrechung Lukas Ferchow mit Gelb-Rot vom Platz ging. In der verbleibenden Viertelstunde ar es schon so, dass wir mit Klauen und Zähnen das 1:1 verteidigt haben“, schildert König die Endphase.

Hoppe und Twardzik einsatzbereit

Die Platzwunde von Jan-Pelle Hoppe wurde gleich nach dem Spiel genäht, er dürfte am Mittwochabend um 19 Uhr im Heimspiel gegen die BSG Chemie Leipzig wieder mit von der Partie sein. Das gleiche gilt für Patrik Twardzik nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre. Fehlen wird dagegen, und das für längere Zeit, Niclas Knoop. „Er hat sich im Training das Kreuzband angerissen und fällt langfristig aus. Er hat noch einen Termin beim Spezialisten in Berlin. Die Hoffnung besteht immer, aber ich denke es wird bei einer langen Ausfallzeit bleiben“, bedauert Danny König das Verletzungspech des 19-jährigen Abwehrspielers, der gerade eine Schulterverletzung auskuriert hatte.