Halberstadt l Der Ball rollt an diesem Wochenende stattdessen im FSA-Landespokal-Viertelfinale.

 

Als Viertligist ist das Team von Trainer Maximilian Dentz in dieser Saison einer der Top-Favoriten auf den Pokaleinzug. Auch, weil der Rekordsieger 1. FC Magdeburg nun nicht mehr im Sachsen-Anhalt-Wettbewerb startet. Nur Drittligist Hallescher FC nimmt eine noch deutlichere Favoritenrolle ein. Um allerdings in das Endspiel zu kommen, muss das Team aus dem Vorharz noch zwei Begegnungen gewinnen. Und mit Oberligist SG Union Sandersdorf steht am Sonnabend (Anpfiff: 13 Uhr im Sport- und Freizeitzentrum Sandersdorf-Brehna) ein äußerst unangenehmer Kontrahent an.

Respekt vor Sandersdorf

Der Gastgeber ist Neunter in der Oberliga und damit derzeit hinter dem FCM, dem HFC und der Germania die vierte Kraft im Bundesland. Max Dentz meinte: „Neben dem Halleschen FC ist das der undankbarste Gegner für uns.“ Das sagt er auch mit dem Wissen, dass die Halberstädter vor zweieinhalb Jahren schon einmal in Sandersdorf, auch in einem Viertelfinale, ausgeschieden sind. Es ging dramatisch zu, an jenem 24. März 2016. Trotz 2:1-Führung in der 90 Minute und Überzahl in der Verlängerung schied der VfB Germania nach Elfmeterschießen aus.

Die Gäste gehen geschwächt in das Duell, denn eine Erkältungswelle hält das Team derzeit auf Trab. Mitte der Woche waren das Trainergespann und vier Spieler betroffen. Dentz: „Wir wollen unsere Kräfte so bündeln, dass wir erfolgreich spielen. Dabei war das Achtelfinale in Arnstedt ein Warnschuss: Mit halber Kraft schaffen wir es nicht ins Halbfinale.“