Halberstadt l Nach vierwöchiger Pause kann sich der VfB Germania Halberstadt wieder Hoffnungen auf ein Punktspiel in der Fußball-Regionalliga machen. Die Elf von Trainer Andreas Petersen wird am Sonntag um 13 Uhr zum Nachholspiel beim FC Viktoria 1889 Berlin erwartet, das Auswärtsspiel kommt den Nordharzern sehr entgegen.

Gespräch am Freitag gesucht

„Wir beten und hoffen, dass die Partie ausgetragen werden kann, sonst wird das Programm in den bevorstehenden Wochen noch chaotischer“, gibt Andreas Petersen mit einem Blick auf die bevorstehenden englischen Wochen zu Bedenken. „Wir sind froh, dass die Partie in Berlin angesetzt ist, bei uns wäre gar nichts gegangen. Auf dem Rasen liegt eine fünf Zentimeter dicke Schicht mit Patschschnee. Wir werden am Freitag mit den Verantwortlichen des FC Viktoria Berlin telefonieren, vorher machen wir uns nicht verrückt“, fügte der Germania-Trainer an.

Zusammen mit dem FSV Wacker Nordhausen, 1. FC Lok Leipzig und der TSG Neustrelitz haben die Halberstädter aktuell die wenigsten Spiele ausgetragen, für dieses Quartett stehen bei 20 absolvierten Punktspielen noch sechs Nachholpartien an. „Das Training hat sich in dieser Woche schwierig gestaltet, da auch der Kunstrasen mit Schnee bedeckt war. Körperlich haben wir vor den anstehenden englischen Wochen noch einmal den Akku aufgetankt, fußballerisch war bei den Platzverhältnissen wenig möglich“, blickt Andreas Petersen auf die Trainingswoche zurück.

Personell gut aufgestellt

In puncto Personal ist der VfB Germania Halberstadt für die Partie in der Bundeshauptstadt gut aufgestellt. „Bis auf Adli Lachheb, der aufgrund der Spielabsagen nun schon vier Wochen wegen seiner Gelb-Roten Karte aus dem Cottbus-Spiel gesperrt ist, sind alle Spieler an Bord. Und alle brennen auf einen Einsatz“, verspricht der VfB-Coach.

Einziger positiver Fakt trotz der vielen Spielabsagen ist die derzeitige Tabellenkonstellation. Obwohl die Halberstädter weniger Spiele als die unmittelbare Konkurrenz ausgetragen hat, rangieren sie als Tabellenelfter immer noch auf einem gesicherten Mittelfeldplatz. Daran hat auch das Ergebnis des ZFC Meuselwitz gegen Budissa Bautzen nichts geändert. „Doch nun gilt es, die eigenen Nachholspiele erfolgreich zu gestalten“, so Petersen vor dem anstehenden Mammutprogramm.