Halberstadt l Im Duell der Traditionsklubs hieß es gegen den 1. FC Lok Stendal nach 70 Minuten mit viel Einsatz 1:2 (0:2).

Elsner mit Gästeführung

Die Germania erwartete die Altmärker in der eigenen Hälfte, um dann schnell umzuschalten. Nachdem die ersten beiden Möglichkeiten ungenutzt blieben, demonstrierte Stendal dem Gastgeber, wie schnelles Umschalten effektiv zu Treffern führen kann. In der siebten Minute startete Jakob Elsner über Außen einen Alleingang bis auf Höhe der Strafraumgrenze und schob nahezu ungehindert am Torwart vorbei zum 0:1 ein. Acht Minuten und einige vergebene Germania-Chancen später, konnte Stendal über die zentrale Position kontern. Dieses Mal stoppte Torhüter Devin Tschorn den Stürmer. Allerdings auf Kosten eines Strafstoßes, den Jonas Schulz sicher verwandelte.

Mit 0:2 in Rückstand liegend, setzten die Halberstädter voll auf Offensive und belagerten das Stendaler Tor. Zu diesem frühen Zeitpunkt glaubte wohl kein Germania-Spieler an eine drohende Niederlage, zu deutlich war das Eckball-, Freistoß- und Chancenverhältnis. Doch keine noch so gute Torgelegenheit führte zum ersehnten Anschlusstreffer. Zwei weitere Konter der Gäste während der ersten Halbzeit konnten entschärft werden, weitere Angriffe im Gefahrenbereich hatte Stendal im Verlauf dieses Spiels nicht mehr.

Peters mit dem Anschluss

Wohl aber die Halberstädter, permanent versuchten sie ihr Glück über die Außen. Beinahe jeder in Schwarz gekleidete Spieler besaß eine oder mehrere Torchancen, auch Einzelaktionen führten nicht zum Ziel. Sogar misslungene Abwehrversuche des 1. FC Lok landeten nicht im eigenen Tor sondern an der Latte. Den Anschlusstreffer erzielte Brian Peters mit einem 40-m-Freistoß ins rechte Toreck (50.), mehr gelang den Halberstädtern aber nicht.

Stendal entführte die drei Punkte aus dem Nordharz, der VfB Germania will nun beim Tabellennachbarn Burger BC wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.

Statistik

VfB Germania Halbertstadt: Tschorn - Kühnen, Peters, Kölbl, Schulze, Rust, Genschmar, Tunsch (Sauer), Eckert (Sobert), Fleischer, Conrad (Langer).