Halberstadt l Bereits in der Vorrunde, eine Woche zuvor, stellten die jungen Germanen ihr Können unter Beweis. Gegen den späteren Vorrundenersten, den 1. FCM, hielten sie gut mit und erkämpften sich einen verdienten Punkt. Sie konnten sich als Dritter für die Endrunde qualifizieren.

Diese startete für die Germanen sehr ungünstig. In einem ausgeglichenem Spiel entschied eine Unaufmerksamkeit das Spiel. Merseburg entschied diese Partie mit 1:0 für sich. In der nachfolgenden Begegnung gegen Salzwedel überzeugten die Germanen jedoch mit 2:0. Auch im letzten und entscheidenden Gruppenspiel waren die Halberstädter das bessere Team und gewannen gegen den Haldensleber SC mit 1:0.

Habfinale mit unglücklichem Verlauf

Im Halbfinale stand dem VfB mit Weißenfels ein Gegner ohne Punktverlust in der Vorrunde gegenüber. Germania machte von Anfang an das Spiel und belohnte sich in der 4. Minute. Ein ausgeglichenes und spannendes Spiel entwickelte sich, wobei die Jungs es verpassten nachzulegen. 80 Sekunden vor Schluss entschied der Schiedsrichter aus fragwürdiger Situation auf Strafstoß. Dieser wurde verwandelt. Nach Ende der Spielzeit musste das 6-m-Schießen entscheiden. Dies lief im Sinne der Weißenfelser mit 4:3 ab. Im Spiel um Platz drei ging es wieder gegen den VfB IMO Merseburg. Von Beginn an war zu erkennen, dass das Ziel eine Medaille war. Nach einem spannenden Spiel hieß der etwas glückliche Sieger nach einem 1:0-Erfolg Halberstadt. Im Finale besiegte der 1.FC Magdeburg Weißenfels ebenfalls mit 1:0.

Trainer Denis Becker war insgesamt zufrieden: „Das war ein qualitativ sehr gutes Turnier. Aus meiner Sicht haben wir uns als Mannschaft sehr gut verkauft und mit etwas mehr Glück wäre sogar mehr drin gewesen. Unser Ziel eine Medaille zu holen, haben wir erreicht. Auf das Geleistete der Jungs bin ich sehr stolz. Auch die Erkenntnis, dass wir mit den Besten mithalten können bzw. sogar besser sind, zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir sind stolz, mit Bronze zurückzukehren.“