Halberstadt l Die letzten drei Tage vor den Winterferien wurden auch dieses Mal genutzt, um die Klassen im sportlichen Wettkampf gegeneinander antreten zu lassen. Gespielt wurde in Wernigerode (Kohlgarten- und Stadtfeldhalle) sowie in Halberstadt (FSZ und „Völkerfreundschaft“). Bei der offiziellen Eröffnung am Donnerstag begrüßte der Vorsitzende des Kreisfachverbandes Fußball Harz, Detlef Rutzen, die insgesamt 106 Teams. „Wir kehren mit dieser Anzahl in Bereiche vor, die nur positiv zu bewerten sind“, so der „KFV-Boss“, „letztes Mal überschritten wir diese Marke im Jahr 2003“. Die steigende Zahl geht einher mit der veränderten zeitlichen Planung. Seit wenigen Jahren findet die Veranstaltung nicht mehr in den Ferien statt. Als bemerkenswert ordnete Rutzen den organisatorischen Ablauf ein, „das Team weiß einfach was zu tun ist, am Donnerstag haben wir in vier Hallen parallel gespielt, um das Turnier kompakt umzusetzen“. Freudig stimmte ihn auch, dass die Resonanz im Altkreis Wernigerode immer weiter steigt. „Hier hatten wir allein 20 Mannschaften, vor allem im Grundschulbereich läuft es prima. Hier ist wiederum erwähnenswert, dass aus Veckenstedt gleich drei Teams der Klassenstufe vier dabei waren – eines davon ein reines Mädchenteam. Das gab es schon lange nicht mehr. Die örtliche Grundschule ist sehr engagiert.“ Rutzen betonte, dass dies genau der Weg ist, der eingeschlagen werden soll. „Wir wollen alle haben – dieses Turnier hat Breitensportcharakter. Allen Kindern und Jugendlichen soll eine Plattform gegeben werden.“

Welche Größenordnung kann der KFV maximal stemmen? Detlef Rutzen: „Es ist noch Luft nach oben. Die Sporthallen haben ausreichend Kapazitäten. Die höchste Teilnehmerzahl betrug 200 Mannschaften. So vermessen sind wir aber nicht, um das als Planungsgröße anzugeben. Mit dem Erreichten sind wir sehr glücklich!“

Rutzen lobte die angenehm faire Atmosphäre. „Es gab nur eine Verletzung, diese ohne gegnerische Einwirkung.“ Besondere Freude machte ihm die Grundschule aus Rieder, die erstmals dabei war. „Harzgerode war das zweite Mal da. Die Elbingeröder schafften es dagegen kurzfristig aus Krankheitsgründen doch nicht.“ Neben den besten Klassen, wurden auch traditionell die besten zwei Spieler geehrt. Dieses Jahr machte der KFV Ausnahmen, so gab es bei besonders teilnahmestarken Klassenstufen auch bis zu drei Auszeichnungen.

Rutzen dankte den Schulleitungen, die auch Lehrer für das Organisationsteam bereitstellten, beispielweise Burghardt Knobbe, dem „Chef“ in der Halberstädter „Völkerfreundschaft“, der seit etlichen Jahren sehr engagiert dabei ist. Der Dank galt abschließend auch den „Gastgebern“. „Der HT 1861, das SFZ und die Stadt Wernigerode haben uns sehr unkompliziert unterstützt. Das ist klasse und macht richtig Spaß!“