Halberstadt l Es galt, den Gewinn des Wanderpokales vom letzten Jahr zu verteidigen.

Aber die Schönebecker waren dieses Mal einfach zu stark und die Schwimmer aus Halberstadt kamen auf den zweiten Platz. Dennoch war es eine top Leistung von Laura Heinemann, Amy Meyer, Lena Ledderbohm, Wiebke Knakowski, Ansgar Friedrich, Marwen Sewerin, Robin Eckhardt und Pascal Kalide.

Staffel holt Gold

Ähnlich gut machten es ganz zum Schluss die Jungen der Jahrgänge (JG) 2011 bis 2006: Theo Möser, Adrian Hoppe, Ansgar Friedrich und Marwen Sewerin. Sie kamen durch einem fulminanten Endspurt von Marwen Sewerin auf Rang drei und erhielten somit Bronze. Noch etwas besser waren die Mädchen dieser Jahrgänge: Denn da holten Jessica Zeis, Laura Heinemann, Charlotte Möser und Amy Meyer Gold. Auch hier schwamm Amy als Schlussschwimmerin die Staffel souverän zum Sieg. Trainerin Cornelia Heymer war begeistert: „Das waren echte Höhepunkte an diesem Tag.“

Es ging auch bei den Einzelstarts überraschend gut weiter. Adrian Hoppe (JG 2011) war da bei den Jüngsten der Erfolgreichste. Es gab zweimal Gold über 50 m Brust (B) und 50 m Freistil (F), einmal Silber über 50 m Rücken (R) und Bronze in der Staffel.

Fiona Kopf gewann über 50 m F die Bronzemedaille und sehr stolz. Den beiden eiferten Lilli Röver, Clara Rohland, William Sewerin und Theo Möser eifrig nach. Für die Sechs waren die Starts über die 50 m eine Premiere, die sie sehr gut absolvierten.

Sharyn und Ida mit Debüt

Für Sharyn Bozdogan und Ida Röver war es sogar der erste „richtige“ Wettkampf – und den meisterten sie gut. Marlen Sewerin war gesundheitlich angeschlagen, schwamm aber alle Wettkämpfe und verbesserte sich über 50 m Brust. Leonie Kopf nahm über 50 m F Silber mit nach Hause. Sie schwamm bei allen drei Starts Bestzeit.

Mara Borcherd war über die Bruststrecken in den JG 2006/2007 sehr erfolgreich. Während sie über 50 m B nur Sechste wurde, kam sie über 100 und 200 m B je auf Rang drei. Erfolgreichste Aktive war Amy Meyer, die dreimal Bestzeit schwamm, Gold über 100 m Schmetterling (S), 50 m F und die 4 x 50 m-Freistilstaffel holte, Silber gab es bei 200 m F und die 8 x 50 m Lagenstaffel und Bronze über 100 m F.

Heinemann schwimmt Bestzeit

Charlotte Möser steigerte sich und war ein wichtiges Mitglied der Freistilstaffel. Ebenso Jessica Zeis, die auch zweimal Bestzeit schwamm und zur Goldstaffel gehörte. Laura Heinemann schwamm zweimal Bestzeit und war bei zwei Staffeln aktiv.

Ansgar Friedrich (Gold: 50 m F, Silber: 8 x 5 0m L, 100 m R, Bronze: 50 m R und 4 x 50 m F) und Marwen Sewerin traten in diesem JG bei den Jungen an. Marwen holte viermal Silber und Bronze über 200 m F und die 4 x 50 m Freistilstaffel.

Auch im JG 2004/2005 hatte der HSV ein großes Starterfeld. Lena Ledderbohm gewann Silber mit der Staffel, Bronze über 50 m B und 200 m B und verbesserte sich mehrfach. Emily Seile erlebte ein „Hoch“: vierfache Bestzeit, Gold über 100 m F, 200 m F und 100 m S und Silber über 100 m Brust. Auch Chayenne Bozdogan konnte sich verbessern (200 m F, 100 m F). Dustin Metelke steigerte sich über 200 m und 100 m Freistil; Sharleen Kaufmann über 100 m R und 100 m F. Über 100 m S wurde sie Zweite.

Rosenbusch überzeugt

Ben Rosenbusch war der beste Starter bei den Jungen: Er gewann die 50 m F, 50 m R und die 100 m F und wurde Zweiter über 100 m R. Er verbesserte sich bei all seinen Starts. Trainerin Heymer: „Luke Jordan war für mich an diesem Tag dennoch der hervorragendste Starter in diesem Jahrgang.“ Über 200 m F verbesserte er sich um zwölf Sekunden, fast fünf Sekunden über 100 m Brust. Dazu gab es Gold über 100 m Schmetterling in Bestzeit und eine weitere Bestzeit über 100 m F.

Für die Aktiven der JG 2003 und älter gab es zwei unterschiedliche Wertungen. Für die 50 m-Entscheidungen wurden sie ab 2003 gemeinsam gewertet, für die Entscheidungen ab 100 m wurden 2002 und 2003 zusammen und die ab 2001 und älter gemeinsam gewertet. Das machte es spannender. Wiebke Knakowski holte dabei Gold (200 m F und 100 m F) und Silber (100 m B, 50 m F und die 8 x 50 m Lagenstaffel).

Robin Eckardt freute sich auf vier Bruststrecken. Er gewann die 100 und die 200 m in Bestzeit). Über 50 m B wurde er in Zweiter (PB). Per Staffel schwamm er Brust und holte hier ebenso die Silbermedaille.

Pascal Kalide war an diesem Tag mit seinen Leistungen durchaus zufrieden. So gehörte er anfangs zur „Silberstaffel“, wurde je Zweiter über 50 m R, 50 m F und 100 m F, und gewann die 100 m Schmetterling.