Haldensleben (hsc/dei) l Während für die meisten Fußball-Mannschaften in Sachsen-Anhalt die Winterpause bereits begonnen hat, muss der Haldensleber SC (HSC) gegen den VfL Halle 1896 nachsitzen. Wie schon im Vorjahr bekommt er Gelegenheit, sich am Sonnabend, Anstoß ist 13 Uhr im Waldstadion, im FVSA-Pokal-Viertelfinale zu beweisen.

Vor Jahresfrist scheiterte Haldensleben an Landsberg. Diesmal ist der Gegner ein Hochkaräter aus der Oberliga. Mit dem VfL Halle kreuzte der HSC bereits in drei VL-Spielzeiten die Klingen. Kurioserweise verloren die Haldensleber nie im Stadion am Zoo (heute HWG-Stadion), dafür aber alle Heimspiele. Zuletzt gingen die HSC-Kicker gegen die Ströhl, Cramer, Sund und Co. an der Jahn-Allee vor zweieinhalb Jahren in deren Aufstiegs-Saison mit 0:5 regelrecht unter. Inzwischen sind viele neue Gesichter beim Gegner wieder verschwunden. Das Gerüst bilden immer noch Spieler, die schon lange für die Blau-Roten die Töppen schnüren. Der VfL hat in der Oberliga nicht gerade rosige Zeiten erlebt, wird aber auch in der nächsten Spielzeit dort aktiv sein. Viel zu oft brachte er eine Führung nicht über die Spielzeit, bestätigte auch den guten Auftritt gegen Auerbach bei der Chemnitzer Reserve nicht. Der HSC wird auch angesichts der kühlen Temperaturen heiß auf dieses Spiel sein. Vielleicht klappt es im dritten Anlauf mit dem Halbfinale, schließlich ist der HSC im Waldstadion in dieser Saison noch unbezwungen.SR: Falk Warnecke/Stefan Sauerzweig/Sven Tuchen