Barleben l Im Halbfinale sowie im Endspiel traf der Landesligist erst spät zum Sieg. Der letzte ernst gemeinte Schuss des Turniers brachte den Erfolg. Vorausgegangen war ein Fehlpass im Aufbauspiel des FSV Barleben, der im Finale voll auf Sieg spielte und dafür von Blankenburg eiskalt bestraft wurde. „Wir haben dennoch ein gutes Turnier gespielt“, bewertete FSV-Kapitän Denny Piele. Sein Team ging im Endspiel durch Acosta mit 1:0 in Führung, ehe ein individueller Fehler zum Ausgleich und der erwähnte Fehlpass zur Niederlage führte.

„Das war wahrscheinlich der teuerste Fehlpass des Jahres“, sagte Barlebens Bürgermeister und Schirmherr des Midnight-Cups Frank Nase mit einem Augenzwinkern und führte weiter aus: „Es war ein sehr faires Turnier. Bei den Zuschauerzahlen haben wir nicht ganz den Durchschnitt der letzten Jahre erreicht, aber dennoch sind wir in der Gesamtheit nicht unzufrieden.“

Vorrunde

Das Starterfeld beim Midnight-Cup war traditionell bunt gemischt. Von Kreisoberliga über Landesklasse und Landesliga bis zur Verbandsliga gingen zehn Mannschaften an den Start. In der Gruppe A unterstrich der Vorjahressieger von der Hochschule Magdeburg-Stendal gleich seine Ambitionen. Nach Siegen gegen Preussen, Letzlingen (jeweils 2:1) sowie Barleben II (4:0) reichte im abschließenden Spiel ein 2:2 gegen Post Magdeburg für den Gruppensieg. Zweiter in dieser Staffel wurden die Preussen, die Heide Letzlingen um den Ex-Barleber Torsten Kühnast im direkten Duell mit 5:1 bezwangen.

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Der FSV Barleben spazierte mit vier deutlichen Siegen durch die Gruppe B. Zweiter dieser Staffel wurde trotz Auftaktniederlage der Blankenburger FV, der Olvenstedt, Dahlenwarsleben und die Club-Reserve bezwang.

Endrunde

Die Harzer sorgten im ersten Halbfinale gleich für ein Ausrufezeichen und gewannen durch einen späten Treffer mit 3:2 gegen die Hochschule, die sich am Ende aber mit Rang drei trösten durfte. Im anderen Semifinale machte der FSV Barleben mit Preussen kurzen Prozess und gewann 4:0.