Barleben l Am Tag der Deutschen Einheit treffen der FSV Barleben und der Haldensleber SC aufeinander. Das mit Spannung erwartete Derby wird um 14 Uhr angepfiffen. Zeitgleich empfängt der SV Irxleben den SSV Havelwinkel Warnau im Wildpark.  Zweimal innerhalb von zehn Tagen spielen der FSV Barleben und der Haldensleber SC gegeneinander. Am Mittwoch geht es um Ligapunkte, am 13. Oktober um den Einzug in die nächste Runde des Landespokals.

FSV in der Favoritenrolle

Die Vorzeichen für das erste Derby seit dem 2:0-Pokalcoup vom HSC vor fast einem Jahr sind klar. Zumindest laut Marco Wagner: „Nach dem Sieg gegen Fortuna können wir ganz befreit aufspielen. Für mich ist Barleben der klare Favorit. Sie haben auf vielen Positionen Spieler mit Oberliganiveau.“ Der 2:1-Erfolg am Sonnabend war hart umkämpft, wieder einmal brachten die Haldensleber ihre PS nur in einer Halbzeit auf den Platz. „Wir wissen auch nicht genau, woran das lag. Auf jeden Fall dürfen wir Barleben nicht die Räume bieten, die wir Fortuna teilweise angeboten haben“, warnt der HSC-Coach und führt weiter aus. „Wenn wir einen Punkt mit nach Hause nehmen könnten, wäre das eine Sensation.“

Keine Sensation, aber schon eine negative Überraschung war die 1:4-Niederlage des FSV Barleben in Merseburg, auch wenn Jörn Schulz sagt: „Rückschläge passieren und habe ich auch einkalkuliert. Merseburg hatte es an diesem Tag verdient, das Spiel zu gewinnen.“ Einen weiteren groben Ausrutscher will sich das Team aber nicht leisten. „Es ist ein Heimspiel, noch dazu ein Derby. Wir werden alles daran setzen, dieses Duell für uns zu entscheiden“, macht der Coach klar. Allerdings weiß er auch: „Wir spielen bereits am Freitag wieder bei Halle-Ammendorf und gehen schon auf dem Zahnfleisch.“

Schiedsrichter Amin Hamidi gibt die Partie um 14 Uhr frei.

Irxleben empfängt Warnau

In einer total ausgeglichenen Landesliga ist der SV Irxleben das einzige noch ungeschlagene Team. Das soll auch am Mittwoch gegen Havelwinkel Warnau so bleiben. „Sie spielen einen guten Ball, sind kompakt und unbequem“, schätzt Thomas Sauer ein. Der Coach hat morgen mehr Personal zur Verfügung als zuletzt.