Barleben l „Ich hatte sehr viel Glück mit meinen Vereinen“, sagt René Heckeroth über seine Stationen Haldensleben, Völpke, Halberstadt und Barleben. Neben dem nötigen Fortune bei seiner Klubauswahl halfen dem mittlerweile 40-Jährigen auch einige Fußballer in seiner sportlichen und persönlichen Entwicklung weiter. Vor allem die Völpker Zeit blieb positiv im Gedächtnis, sechs Spieler vom TSV schafften es in die „Top 11“ von René Heckeroth.

„Die Zeit damals in Völpke kann man mit dem Fußball heute gar nicht mehr vergleichen. Wir hatten zwar nur 15 Mann im Kader, aber diese hatten eine wahnsinnige Qualität. Viele Spieler hatten bereits Oberliga gespielt“, blickt Heckeroth zurück. Der Flügelflitzer agierte von 2003 bis 2005 und von 2007 bis 2010 in Völpke.

Danach wechselte er nach Barleben. „Ich wollte dort meine Karriere eigentlich ruhig ausklingen lassen, doch dann sind wir sportlich nochmal richtig durchgestartet“, erinnert sich Heckeroth mit Wohlwollen an den Aufstieg bis in die Oberliga und die damit verbundene Euphorie. Seine Karriere im Männerbereich begann beim HSC (1999 bis 2003), dazu war Heckeroth noch anderthalb Jahre bei Germania Halberstadt aktiv (2005 bis Januar 2007).

Torwart

Sebastian Kischel: „Ein Torhüter, wie man ihn sich vorstellt. Manchmal etwas drüber, aber auch ein geiler Kicker.“

Abwehr

Carsten Madaus: „Ein absoluter Musterprofi, so etwas habe ich in meiner Karriere ganz selten gesehen. Ein absolutes Vorbild für jeden.“

Thoralf Bennert: „Er konnte dir als Trainer und Spieler alles zeigen. Seine Erfahrung und Klasse waren extrem fördernd. Er war der beste Trainer, den ich hatte.“

Ronny Röper: „Er war einer der Spieler, der die jungen Akteure immer an die Hand genommen hat. Ein sehr guter Mentor und darüber hinaus ein klasse Mitspieler.“

Mittelfeld

Michele Putaro: „Er war eine absolute Maschine. Du hast gedacht, du hast ihn abgeschüttelt, da stand er schon wieder hinter dir. Er war nicht zu stellen und hat super Pässe gespielt.“

Ronny Bree: „Er hat aus seinem wenigen Talent das meiste rausgeholt (schmunzelt). Ronny hat mit absoluter Leidenschaft seine Seite bearbeitet und ist ein super Typ, mit dem ich noch relativ viel Kontakt habe.“

Dirk Baumann: „Er war ein Mann für die entscheidenden Momente. Man hat ihn manchmal 60 Minuten nicht gesehen und plötzlich hatte er eine geniale Idee, die zum entscheidenden Tor führte.“

Christopher Kalkutschke: „Kalli ist ein super Außenspieler mit sehr großer Torgefahr und einer klasse Schusstechnik, einfach ein guter Kicker.“

Angriff

Kevin Schlitte: „Er hat den Durchbruch als einziger geschafft und hat es deshalb verdient, in dieser Elf zu stehen.“

Ladislav Stefke: „Sicherlich der Spieler mit dem größten technischen Potenzial. Er hatte immer eine fußballerische Lösung und konnte dich auf dem Bierdeckel ausnehmen.“

Sven Potyka: „Ein absolutes Phänomen, das jedes Jahr gefühlt 25 Tore gemacht hat. Er hat immer so wenig Laufwege angeboten, aber vor dem Tor war er kalt wie eine Hundeschnauze.“