Haldensleben l Abgesetzt wurde bereits am Donnerstag das Spiel von Blau-Gelb Ausleben gegen den SV Altenweddingen. Der SVA hat deshalb ein Testspiel gegen die TSG Unseburg/Tarthun vereinbart. Dieses findet am Sonntag, 14 Uhr in Unseburg statt.

Ein besonders interessantes Duell dürfte die Partie TSV Hadmersleben gegen Germania Kroppenstedt am Sonntag, 14 Uhr, werden. Die Kroppenstedter sind nach der Sommerpause und den anstrengenden Trainingseinheiten bereit für das erste Pflichtspiel der Saison. Das Derby ist da natürlich etwas ganz besonderes. Nach einigen Partien gegen die Reserve trifft man sich, nach dem Aufstieg der Kroppenstedter und dem Abstieg des TSV, in der aktuellen Saison auf Augenhöhe. Eine ganz besondere Begegnung ist es für die Spieler Andy Frehde und Tom Jakobs, die aus Hadmersleben stammen. Stefan König und Torhüter Christoph Bergling haben ebenso eine grün-weiße Vergangenheit. Zur aktuellen Saison ist Steven Pörner vom TSV zum KSC gewechselt, aber aufgrund einer Sperre wird er das Spiel verpassen.

Germania auf weiter Reise

Beim Kreisligisten ISV Haldensleben ist der Oscherslebener SC (Landesklasse 3) in der Favoritenrolle, obwohl bei den Bodestädtern neben den zahlreichen Langzeitverletzten voraussichtlich auch Florab Daxha fehlt. Vor dem Spiel am Sonntag um 15 Uhr ist Trainer Thomas Klare dennoch zuversichtlich: „Wir haben trotzdem eine gute Mannschaft zusammen und wollen in Haldensleben gewinnen.“ Wie schon im Vorjahr verschlägt es die SG Germania Wulferstedt in der ersten Runde des Kreispokals an den äußersten Rand des Landkreises. Sportliche 80 Kilometer Anreise muss das Team von Marco Wagner am Sonntag zurücklegen, bis es in Burgstall angekommen ist. Der Anpfiff erfolgt dort 14 Uhr. Der Vertreter der 1. Kreisklasse ist sicherlich klarer Außenseiter, aber auch hoch motiviert. Die Germania ist gewarnt. „Im Vorjahr haben wir uns in Angern auch sehr schwer getan, wissen also, dass wir konsequent unser Spiel durchziehen müssen“, blickt Marco Wagner voraus.

Ein schnelles Wiedersehen gibt es zwischen dem Bördeligisten MTV Weferlingen und dem Bördeoberligisten Blau-Weiß Neuenhofe am Samstag um 15 Uhr. Bereits im Vorjahr begegneten sich beide in der ersten Pokalrunde, Neuenhofe gewann mit 4:2. „Wir haben uns damals durch diese Runde gequält“, erinnert sich Kevin Pooth und führt weiter aus: „Weferlingen wird sicherlich auf Revanche aus sein. Wir müssen selber unser Spiel machen, dürfen uns nicht wie im letzten Jahr anpassen.“ Die Neuenhofer verstärkten sich in der Sommerpause mit drei polnischen Spielern und gehen favorisiert in diese Partie.