Haldensleben l Bei Edelweiß Arnstedt trafen Felix Kaschlaw und René Hasse zum 2:0-Erfolg.

Einen gravierenden Unterschied sah man bereits nach dem Abpfiff in der Kabine. Wo nach den ersten Auswärtsniederlagen in Bitterfeld und Dessau Tristesse herrschte, war nun grenzenloser Jubel angesagt. „Es war vielleicht die beste Stimmung, seitdem ich da bin“, blickte Marko Fiedler am Sonntag zurück. Seine Spieler hatten sich die rauschende Party in den 90 Minuten zuvor aber auch verdient. „Sie haben von Beginn an sehr konzentriert agiert, dazu in der ersten Halbzeit auch spielerisch einige gute Sachen angeboten“, erklärt der Coach.

Kaschlaw und Hasse machen Erfolg perfekt

Das schnelle Umschaltspiel der Haldensleber war auch am Sonnabend das Erfolgsgeheimnis. Aus einem solchen Moment resultierte der Führungstreffer. Nach einem Zusammenspiel mit René Hasse, der seine erste Partie von Anfang an absolvierte, traf Felix Kaschlaw in der 25. Minute mit einem Schuss aus 20 Metern in die untere Ecke. Die Führung passte natürlich perfekt in den Matchplan der Blau-Gelben, die in der 78. Minute den Auswärtssieg unter Dach und Fach brachten. Der eingewechselte Thieke war auf dem Weg in Richtung Tor und wurde vom Arnstedter Schlussmann zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Hasse sicher.

„In den letzten 20 Minuten hat Arnstedt sehr viel Druck gemacht, doch wir haben das anständig verteidigt“, lobte Fiedler einmal mehr die Geschlossenheit in seinem Team, das den Sprung auf Tabellenplatz fünf auch wie eine Spitzenmannschaft feierte.