Niederndodeleben l In den ersten Minuten tasteten sich beide Mannschaften erst einmal ab. Die erste Großchance hatten die Gäste. Patrick Darius lief alleine auf den Niederndodeleber Schlussmann Paul Schermer zu. Sein Schuss verpasste knapp das Tor.

Auf der Gegenseite die Führung für die Heimelf, Sascha Neumann traf mit einem Sonntagsschuss von der Strafraumkante in den Winkel. Der Jubel der Heimelf war groß, sollte aber nicht lange halten. Auf der Gegenseite traf Jens Gammisch mit einer abgerutschten Flanke ebenfalls sehenswert.

Partie nimmt Fahrt auf

Die Partie hatte nun Fahrt aufgenommen und es ging hin und her. Nach einer Neumann-Ecke ließ Sebastian Köther den Ball für den besser postierten Stephan Uebe durch und dieser traf per Direktabnahme zur erneuten Führung für die Heimmannschaft.

Die Gäste blieben weiterhin gefährlich und suchten immer wieder ihren Torschützen vom Dienst, Stefan König. Dieser wurde aber von Beginn an gut durch die Hintermannschaft der Heimelf verteidigt. Kurz vor der Pause die nächste gute Möglichkeit für den heimischen TSV. Nach einer schönen Kombination über außen kam Jan Frank zum Abschluss, sein Schuss landete am rechten Pfosten. Mit dem 2:1 ging es in die Kabinen.

Keinen Zugriff auf das Spiel

Nach Wiederbeginn gab es einen Bruch im Spiel der Heimelf, bedingt auch durch gleich mehrere angeschlagene Spieler bekam man keinen Zugriff mehr auf das Spiel und die Gäste rannten im Minutentakt Richtung Tor.

Viele Freistöße in Strafraumnähe prägten in dieser Phase die Partie. Keiner fand jedoch den Weg ins Tor. Die Heimelf war um Entlastung bemüht und kam mit zunehmender Spieldauer auch wieder besser ins Spiel.

Gästetorhüter hat keine Chance

Man drückte nun auf das 3:1 und hatte in dieser Phase kein Schussglück. In der 76. Minute fiel die Entscheidung der Partie. Jan Voigt traf mit seinem Kopfball erst die Latte und im Nachschuss ließ er Gästetorhüter Yves Reiser keine Chance.

In den letzten Minuten gab es keine nennenswerten Aktionen mehr, sodass der TSV einen Heimsieg einfuhr. Der Jubel danach war sehr groß und man wusste, dass man seine Hausaufgaben im Titelrennen gemacht hatte.

Nach der Partie wartete man gespannt auf die Ergebnisse der Verfolger. Neuenhofe verlor das Derby in Süplingen, aber Dahlenwarsleben gewann sein Heimspiel. Dies bedeutet nun, dass der TSV mit sechs Punkten und 13 Toren Vorsprung auf Dahlenwarsleben in die letzten beiden Partien geht. Ein Punkt am Mittwochabend in Barleben würde zum Titel reichen.