Haldensleben l Nachdem der Haldensleber SC und der FSV Barleben in der Vorwoche ihre ersten Siege in diesem Jahr eingefahren haben, will das Verbandsliga-Duo am 18. Spieltag in der Erfolgsspur bleiben.  Während der FSV Barleben am Freitag Fortuna Magdeburg empfängt, spielt der Haldensleber SC erst am Sonntag im Waldstadion gegen Eintracht Elster.

Verbandsliga

Auf ein intensives Derby unter Flutlicht dürfen sich die Zuschauer am Freitag ab 19 Uhr auf dem Barleber Anger freuen. „Beide Mannschaften kennen sich gut. Es wird sicherlich ordentlich zur Sache gehen“, blickt Christoph Schindler auf die Partie gegen Fortuna voraus. Barlebens Trainer hat den Gegner vor einiger Zeit beobachtet und Unterschiede zur Hinrunde ausgemacht. „Sie haben ihr System umgestellt.“

Aus den ersten beiden Spielen 2019 holte das Hannemann-Team vier Punkte. Mit Daniel Trinh (Schindler: „Er kann den Unterschied machen, wenn man ihn lässt“) und dem Ex-Barleber Denis Neumann haben die Magdeburger durchaus individuelle Klasse auf dem Platz. Personell sieht es beim FSV ganz ordentlich aus. Fehlen werden Gase, Gründler und Zimmer. Die Schiedsrichterin heißt Miriam Schweinefuß.

HSC empfängt Tabellennachbarn

Am Sonntag empfängt der Haldensleber SC um 14 Uhr den Tabellennachbarn Eintracht Elster. „Wir haben unsere beiden Gesichter gezeigt. Gegen Sangerhausen haben wir fast alles falsch gemacht, in Arnstedt vieles richtig. Diese Leistung aus der Vorwoche gilt es nun jedes Mal aufs neue zu bestätigen“, schwört Marco Wagner sein Team ein. „Nur mit Disziplin und mannschaftlicher Geschlossenheit werden wir in dieser Liga bestehen können.“ Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen von Mäde, Cristovao und Schunaew (alle angeschlagen). „Eine Entscheidung wird vielleicht erst am Spieltag fallen“, blickt Wagner voraus. Der Unparteiische heißt Patrick Menz.

Landesliga

Nach einer ersten Halbserie, die mit sechs Pünktchen aus 15 Spielen enttäuschender nicht hätte verlaufen können, ließen die BBC-Kicker zum Rückrundenstart leise aufhorchen. Das rettende Ufer für den Tabellenvorletzten ist zwar noch längst nicht in Sicht, aber die Achtungserfolge zuletzt gegen den SSV Gardelegen (2:2) und beim VfB Ottersleben (0:0) geben Mut und senden ein Signal: Der Burger BC hat sich im Abstiegskampf noch lange nicht aufgegeben.

„Die beiden Unentschieden haben gezeigt, dass wir uns nicht verstecken brauchen. Wir sind dran“, zeigt sich Trainer Marcel Probst kämpferisch und hofft, dass an diesem Wochenende der Bann gebrochen wird. Nicht nur, dass der letzte und einzige Saisonerfolg fünf Monate zurückliegt, der Burger BC ist nach wie vor das einzige Team der Landesliga, das auf eigenem Platz noch keinen Dreier landen konnte. „In unserer Situation helfen nur Siege“, weiß Probst, der personell voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen kann.

SV Irxleben gegen Burg gefordert

Thomas Sauer sieht ein hartes Stück Arbeit auf seine Elf zukommen: „Wenn man sich die Tabelle anguckt, könnte man denken, dass wir der Favorit sind. In Anbetracht der derzeitigen personellen Situation fühlen wir uns aber nicht so. Wir müssen gegen jeden Gegner hart kämpfen, um zu punkten. Das wird auch in Burg nicht anders sein. Der BBC hat immer noch Spieler, die den Unterschied ausmachen können“, sagt der SVI-Coach.

Personell sieht es beim SV Irxleben alles andere als rosig aus. So fehlen unter anderem Hahn, Zander, Krause, Gerwien, Stier, Scheinhardt oder Tim Ahlemann. Referee der Partie ist Tim Gräbitz, der Anpfiff erfolgt am Sonnabend, ab 15 Uhr.