Barleben l Verbandsligist FSV Barleben setzte sich dabei gegen den Landesligisten TuS Magdeburg-Neustadt und den Landesklassenvertreter Germania Wulferstedt durch.

Nach der Niederlage im ersten Test gegen die Preussen stimmten am Sonnabend zumindest die Ergebnisse beim Schindler-Team, die Leistung allerdings nur zeitweise. „Wir hatten natürlich weniger Gegnerdruck als gegen Preussen, deshalb konnten wir konsequenter unsere Trainingsinhalte umsetzen. Das ist uns besonders gegen TuS gut gelungen, gegen Wulferstedt stimmte die Raumaufteilung dann nicht mehr, so dass wir wieder zu viele Chancen zugelassen haben“, blickt Christoph Schindler zurück.

FSV erneut mit personellen Problemen

Der FSV-Coach hatte erneut Besetzungsprobleme, so dass Torsten Kühnast (mit Gastspielgenehmigung) und Peter Otte bei der Heimelf mit aufliefen. Kühnast sorgte gegen den TuS auch für die Führung, einen Tag nach seinem 39. Geburtstag.

Zenker erzielt Hattrick

Zum Mann des Matches avancierte dann aber Lars Zenker, der einen Hattrick schnürte, inklusive eines sehenswerten Hebers. So hieß es am Ende 4:0 gegen den Landesligisten. Gegen Wulferstedt agierten die Barleber dann nicht mehr so konsequent, besaßen aber noch genug individuelle Klasse, um die Partie für sich zu entschieden. Ein starker Pass von Wasylyk ebnete Romahn den Weg zur Führung. Mit einer klasse Drehung und einer tollen Schusstechnik markierte der Außenstürmer das 1:0 für den FSV. Denny Piele erhöhte, nachdem Wulferstedt einige Chancen ausließ, auf 2:0. Der Anschlusstreffer von Martin Ilsmann machte das Testspiel nochmal spannend, ehe Romahn kurz vor Schluss per Einzelleistung den Treffer zum 3:1-Endstand erzielte.

Wulferstedt hadert mit der Kommunikation

Ein wechselhaftes Stimmungsbild konnte man auch bei Wulferstedts Trainer Stefan Mohr ausmachen. War der Coach mit dem Auftritt gegen Barleben noch sehr zufrieden, fiel ihm die 1:6-Niederlage gegen TuS Magdeburg-Neustadt zu heftig aus. „Gegen Barleben können wir bei besserer Chancenverwertung sogar gewinnen, machen zudem zu einfache Fehler vor den Gegentoren. In der zweiten Partie mussten und wollten wir unser System umstellen. So haben viele Spieler auf für sie fremden Positionen gespielt, das hat nicht ganz so gut geklappt. Es fehlte vor allem an Kommunikation,“ sagte Mohr.

Während die Germania erst am Sonnabend wieder gegen Fortuna Magdeburg testet, spielt der FSV Barleben bereits am Mittwochabend wieder. Gegner ist dann zum zweiten Mal in diesem Winter der MSC Preussen. Der Anpfiff auf dem Anger soll um 19 Uhr erfolgen.