Barleben l Am Mittwochabend verlor der Verbandsligist auch seinen zweiten Test gegen den Landesligisten MSC Preussen, diesmal mit 0:3. „Es war etwas besser als im ersten Spiel. Wir standen gut gegen den Ball und haben phasenweise ganz gut kombiniert. Allerdings sind wir technisch, taktisch und von der Bereitschaft her meilenweit von dem entfernt, was wir abrufen können“, sagte Christoph Schindler nach der Partie.

Die Preussen führten schon zur Pause durch einen Treffer von Torjäger Steve Röhl in der 21. Spielminute. Nach einer guten Stunde war es erneut der aktuell beste Torschütze beider Landesligen, der die Führung ausbaute. Den Schlusspunkt setzte schließlich zwölf Minuten vor dem Ende der eingewechselte Germain Rosa, der einen Konter mit einen Heber über FSV-Aushilfskeeper Christoph Grabinski zum 3:0-Endstand abschloss.

„Mit diesem Spiel sind wir noch zufriedener als mit dem ersten Duell. Das war über zwei Halbzeiten ein sehr starker Auftritt von uns, mit dem wir Barleben auch ein bisschen beeindruckt haben. Wir haben stark gegen den Ball verteidigt und haben es dann mit schnellen Angriffen immer wieder gut gespielt“, war MSC-Coach Torsten Marks voll des Lobes.

FSV hat noch viele Baustellen

Auf den FSV Barleben wartet in den kommenden Wochen bis zum Rückrundenstart noch viel Arbeit. „Es ist mir teilweise unerklärlich, wie wir unsere Gegentore bekommen. Wir sind in diesen Szenen in der Ordnung und in Überzahl“, kritisierte der FSV-Coach, der am Sonnabend Lok Stendal am Anger begrüßt (13 Uhr).