Haldensleben l Nach dem turbulenten Jahresauftakt in Arnstedt, der nach einem frühen Platzverweis mit einem 4:4 endete, geht es für den FSV Barleben am Sonntag (14 Uhr) gegen den Tabellenführer Romonta Amsdorf. „Sie sind sicherlich von der individuellen Qualität die am besten besetzte Mannschaft der Liga. Aber wir wollen zu Hause, wie auch gegen die anderen Topteams, die in der Rückrunde zu uns kommen, ein unangenehmer Gegner sein“, sagt Christoph Schindler.

Trainer lobt die Moral

Der FSV-Coach war vor allem mit der Moral seines Teams in der Vorwoche zufrieden. „Wenn du so viele Schläge wegstecken kannst, spricht das schon für die Einstellung der Jungs.“ Am Sonntag sieht es personell ganz gut aus, allerdings mit einer Einschränkung. Nach der Roten Karte für Alexander Prinz und der Verletzung von Oliver Gase gehen dem FSV die Innenverteidiger aus. „Ich habe schon Jemanden im Auge, der uns vielleicht helfen könnte“, wollte sich Schindler nicht in die Karten gucken lassen. Neben Prinz und Gase fehlen noch Zimmer und David Spitzer.

HSC mit klarer Zielstellung

Der Haldensleber SC erwartet Am Sonntag (14 Uhr) mit dem VfB Sangerhausen die schwächste Abwehr der Liga. Nicht nur deshalb ist die Zielstellung klar. „Wir wollen die drei Punkte zu Hause holen, das ist doch klar. Mit dem Spiel jetzt und anschließend in Arnstedt haben wir die Möglichkeit, uns früh ein Polster zu schaffen“, blickt Marco Wagner voraus.

Nachdem sein Team die Zügel zuletzt etwas schleifen ließ, waren Trainingsbeteiligung und Intensität in der finalen Woche in Ordnung. „Wir haben an den Abläufen gearbeitet, nochmal die Phase im letzten Drittel besprochen“, so der HSC-Coach. Außer den langzeitverletzten Markstein, Kania und Tolle wird auch Marian Rosenbach (Fußverletzung) fehlen. Hinter dem Einsatz von Eugen Schunaew steht noch ein Fragezeichen.