Haldensleben l Sonnenschein, blauer Himmel und Temperaturen um die 20 Grad. Die Wettervorhersagen bieten für den 25. Spieltag der Bördeoberliga beste Voraussetzungen im Meisterschaftskampf.

Die höchste kreisliche Liga des Bördeskreises steht am Sonnabend, ab 15 Uhr, neben ganz im Zeichen des Liga-Gipfeltreffens zwischen dem Tabellenzweiten SV Altenweddingen und Ligaprimus Blau-Weiß Neuenhofe.

Druck beim SV Altenweddingen groß

Besonders beim Gastgeber sind die Anspannung und der Druck, im Spitzenspiel erfolgreich zu sein, sehr groß. „Blau-Weiß Neuenhofe ist zwar punktgleich mit unserer Mannschaft, jedoch haben sie noch zwei Spiele mehr in der Hinterhand“, berichtet SVA-Trainer Mirko Stieler.

Die Sülzetaler stehen somit unter Zugzwang, wollen sie weiterhin im Kampf um die Liga-Meisterschaft ein „Wörtchen mitreden“. Dies weiß auch Kevin Pooth, Trainer von Blau-Weiß Neuenhofe, der sehr motivierte Hausherren erwartet. Größere Sorgenfalten besitzt Pooth jedoch im Hinblick auf die personelle Situation seiner Mannschaft. So werden insgesamt sieben etatmäßige Stammspieler fehlen. „Wir müssen die Situation so annehmen, wie sie ist“, erklärt der Blau-Weiß-Trainer.

Personelle Lage angespannt

Gleichwohl muss der SV Altenweddingen auch den Ausfall zweier Stammspieler in der Abwehr durch eine Gelb- und eine Rotsperre kompensieren. Zwar ist die personelle Situation in beiden Lagern angespannt, dennoch dürfte im Klemens-Fendler-Sportforum ein intensives Spitzenspiel erwartet werden, bei dem der Ausgang für eine kleine Vorentscheidung in der Meisterschaftsfrage sorgen kann.

Neben Blau-Weiß Neuenhofe ist der SV Groß Santersleben das Team der Stunde in der Bördeoberliga. Die Mannschaft um Trainer Heiko Hoffmann feierte zuletzt drei Siege in Serie, unter anderem gegen Germania Kroppenstedt und den SV Altenweddingen. „Die Erfolge haben schon unser Selbstvertrauen gesteigert. Dennoch wissen wir auch, dass wir immer noch auf einem Abstiegsplatz stehen“, so Hoffmann.

Es zählen nur Siege

Daher gilt es für den SV Santos, sich nicht auf den Lorbeeren der vergangenen Spiele auszuruhen, sondern weiterhin mit Fleiß und Disziplin erfolgreich zu sein. „Für uns zählen nur Siege“, weiß Hoffmann und ein Dreier soll möglichst beim SV Hohendodeleben eingefahren werden, der in den vorherigen vier Spielen nur vier Punkte gesammelt hat und auf Tabellenplatz sieben steht. Für das angestrebte Ziel kann der SV Santos auch personell aus dem Vollen schöpfen.

Nach der erfolgreichen Hinrude stagnierten in den letzten Wochen die Ergebnisse des SC Germania Kroppenstedt. So musste sich die Germania-Elf mit 1:2-Toren beim Tabellenvorletzten, SV Groß Santersleben, in der Vorwoche geschlagen geben. Nicht nur, dass man den Anschluss an das Bördeoberliga-Spitzenduo um Altenweddingen und Neuenhofe verloren hat.

Negativ-Trend stoppen

Der Negativ-Trend soll im Heimspiel gegen Dahlenwarsleben gestoppt werden. Doch die Germanen sollten gewarnt sein, „knöpfte“ das Team von Trainer Andreas Mucke den favorisierten Altenweddingern in der Vorwoche bereits einen Punkt ab.

Ein wichtiges Spiel im Kampf um den Klassenerhalt steht beim Harbker SV an. Der Harbker SV Turbine empfängt auf eigenem Geläuf den Tabellenletzten, SG Bülstringen, und kann sich mit einem Sieg etwas Luft vor den abstiegsbedrohten Plätzen verschaffen.

Bebertaler SV zittert

Um den Erhalt der Klasse zittert auch der Bebertaler SV weiterhin. Zwar sind die Schützlinge von Sebastian Feist seit Beginn der Rückrunde ungeschlagen, doch ein Sieg und drei Unentschieden sind nicht ausreichend, um das Abstiegsgespenst entscheidend zu verdrängen. Beim favorisierten TSV Niederndodeleben, der derzeit auf Tabellenplatz acht steht, nimmt der Bebertaler SV Sonnabend den nächsten Anlauf.