Haldensleben l Aus diesem Repertoire stellen ausgewählte Fußballgrößen ihre „Top-Elf“ zusammen.

So auch Andreas Sommermeyer. Der 35-Jährige hat bereits einiges in seiner Laufbahn erlebt. Sommermeyer durchlief den Nachwuchs des 1. FC Magdeburg und schaffte dort auch den Sprung in die erste Mannschaft. Anschließend zog es den Angreifer zum VfB Germania Halberstadt. Über die Station Haldensleber SC erfolgte dann der Sprung in die Regionalliga zum VfB Auerbach. In der Verbandsliga Sachsen-Anhalt lief Sommermeyer zudem für den Schönebecker SC und Lok Stendal auf. Es folgte ein Engagement in Ummendorf. Doch nicht nur auf dem Platz war Sommermeyer ein gefragter Mann. Zur Fußball-Verbandsliga-Saison 2018/2019 wurde Sommermeyer als Trainer bei Union Schönebeck vorgestellt. Unter seiner Leitung blieb der erhoffte Erfolg allerdings aus. Besser hingegen lief es als Trainer der A-Jugend von Union. Diesen Posten bekleidete Sommermeyer parallel. In 15 Spielen fuhr das Team elf Siege ein. Nach der Freistellung bei den Herren war aber auch die Tätigkeit als Jugendcoach in der Elbestadt vorbei. Aktuell ist der gebürtige Haldensleber als Sportlicher Leiter beim FSV Schöningen tätig. Aufgrund der zahlreichen Stationen bei unterschiedlichsten Vereinen und Ligen blickt Sommermeyer auf eine ereignisreiche Karriere zurück, in der er viele gute Kicker getroffen hat, welche nun in der „Top-Elf“ vereint sind:

Torwart und Abwehr

Christian Person: „Ein geiler Typ von der Küste! Er hatte einfach die perfekten Maße für einen Torwart. Auf der Linie super Reflexe und im Fußballtennis hat er sein Bein dort hinbekommen, wo ich noch nicht einmal mit meinem Kopf war.“

Peter Otte: „Peter verfolgt mich seit meiner Schulzeit. Er ist nicht der geilste Fußballer, hat aber eine super Einstellung auf und neben dem Platz. Darum haben wir heute noch regelmäßigen Kontakt.“

Daniel Reiche: „Ihn durfte ich diese Saison in Schöningen kennenlernen. Ein intelligenter Fußballer mit einem mega Aufbauspiel. Es gibt nur ein Problem, er ist noch nicht im Amateurfußball angekommen. Bier nach dem Training kennt er nicht.“

Marcel Schmelzer: „Schmelle kam als jüngerer B-Jugendspieler zu uns beim 1. FC Magdeburg in die A-Jugend. Da hat man schon gemerkt, welches Niveau er mitbringt. Gute Schnelligkeit, kaum Fehler, ruhige Art. Und er ist in der Liste, damit wenigstens einer dabei ist, der es geschafft hat.“

Mittelfeld

Kevin Hampf: „Der Kevin konnte die Pille einmal quer über den ganzen Platz bolzen und der kam fast immer an. Ich habe selten so einen starken linken Fuß gesehen. Und er war mein regelmäßiger Saunabegleiter, darum musste ich ihn mit reinnehmen.“

Enrico Gerlach: „Gerle war mein Kapitän in Halberstadt. Typischer Zehner, enorme Kreativität gepaart mit ein wenig Lauffaulheit! Ich hätte ihn gern ein paar Jahre früher spielen sehen.“

Andreas Luck: „Der längste in meiner Liste, darum auch der Lange genannt. Wir haben uns drei Jahre lang die Wohnung in Halberstadt geteilt. Als Stürmer angefangen und über das zentrale Mittelfeld langsam zum Innenverteidiger umgewandelt. Er konnte die Bälle super festmachen und hatte mit seinen langen Gräten defensiv immer ein Bein dazwischen. Legendär ist er für sein Fünf-gegen-Zwei-Spiel. Gefühlt in jedem Training bekam er 37 ‚Schürzen‘.“

Moritz Instenberg: „Wir teilen leider nicht die gleiche Leidenschaft für den Fußball, trotzdem ist er mein Lieblingsspieler. Geiles Tempo-Dribbling, gute Übersicht und mannschaftsdienlich, er bringt einfach viel mit. Schade, dass er nicht mehr spielt. Moritz, falls du das liest, bitte melde dich mal.“

Angriff

Marcel Schuch: „Er war unser Goalgetter in Auerbach. Schuchi kam aus der Region, hatte einen feinen Dialekt und war Publikumsliebling. Super Tempo, geile Laufwege, aber leider ein Chancentod.“

Aleksandar Kotuljac: „Der dritte „Fuchs“ in meiner Liste. Leider spielten wir nur eine Saison zusammen. Er hatte einen enormen Antritt, war beidfüßig und ein zurückhaltender Typ außerhalb des Platzes.“

Fait-Florian Banser: „Mit ihm spielte ich auch in Halberstadt zusammen. Ich wohnte zwar mit Andreas Luck zusammen, aber irgendwie war er immer da. Bis heute fragen wir uns, warum er in der 3. Liga gespielt hat. Irgendwie hat er es immer geschafft, seine Tore zu machen. Schneller Spieler, rechte Fackel und feste Leber!“