Halberstadt l Es ist schon unglaublich, wie erfolgreich die Halberstädter sich in der Rückrunde präsentieren. Klar, der FSV Optik Rathenow ist Tabellenletzter, aber in dieser Liga kämpfen sieben Spieltage vor dem Saisonende mindestens noch zehn andere Teams um den Klassenerhalt. Mit dem Auswärtssieg, schon der dritte in diesem Jahr, macht der VfB Germania erneut Boden im Kampf um die Klasse gut. Das 1:0 war zudem das schönste Geschenk, das die Mannschaft ihrem Trainer Maximilian Dentz zum runden Jubiläum einen Tag später machen konnte.

Der jetzt 30-Jährige sprach unmittelbar nach dem Erfolg von einem „großen Glücksgefühl“. Gleichzeitig unterstrich er, dass es eine besondere Woche beim VfB war. „Nicht nur ich begehe ein rundes Jubiläum, unser Busfahrer ‚Bussi‘ feierte am Sonnabend seinen 50., Hendrik Kuhnhold wurde am Freitag 20. Zudem gab es am vergangenen Montag den Geburtstag von Fitnesstrainer Steffen Fricke (36/ d. Red.) und am Dienstag von Torwarttrainer Sebastian Kischel (37).“ Kurzum: Die drei Zähler in Rathenow waren die Krönung einer Woche voll mit Festlichkeiten.

Es ging leidenschaftlich zur Sache

Die Partie selbst war umkämpft, es ging leidenschaftlich und emotional zur Sache. Das mündete letztlich in Rot gegen Rathenows Cüneyt Top (65.), der sich zu einer Schiedsrichterbeleidigung hinreißen ließ. Halberstadts Dominanz der ersten 20 Minuten verdeutlichte die klare Chance von Lucas Surek. Per Kopf scheiterte er aus knapp fünf Metern. Danach wurde Optik besser.

Kurz vor der roten Karte hatte Dennis Blaser den Treffer des Tages erzielt. Der VfB bestrafte damit einen Fehler der Gastgeber gnadenlos.

Nach der verrückten Woche bekam das Team drei Tage frei. Am Dienstag sieht man sich wieder.

Statistik

VfB Germania: Guderitz - Messing, Blume, Heynke, Surek, Schmitt, Boltze, Jäpel (75. Rothenstein), Blaser (84. Grzega), Harant, Vargas (46. Schulze).

Tor: 0:1 Dennis Blaser (61.); Rot: Cüneyt Eral Top (65./FSV Optik Rathenow).

Schiedsrichter: Pascal Wien (Schildow).

Zuschauer: 369.