Magdeburg l Dabei erwischten die vier vertretenen Börde-Klubs durchaus eine gute Ziehung. Während sich der Haldensleber SC über ein Freilos freuen kann, genießen der FSV Barleben, SV Irxleben und der Ummendorfer SV zumindest Heimrecht.

Nachdem die insgesamt neun Freilose (fünf im Norden, vier im Süden) gezogen wurden, ging es anschließend in die Vollen. Im Lostopf waren noch 42 Landes- und Verbandsligisten. Die Kreispokal-Vertreter steigen in der 2. Runde, die Ober-, Regional- und Drittligisten erst in der 3. Pokalrunde ein.

Derby am Anger

Der FSV Barleben kann am Wochenende des 22./23. August den Ligakontrahenten Fortuna Magdeburg am Anger begrüßen. „Ein Heimspiel gegen den direkten Nachbarn. Wir sind mit dem Los zufrieden und freuen uns auf das Spiel gegen Fortuna. Leider lässt es der eng getaktete Rahmenterminplan nicht zu, das Spiel an einem Freitagabend zu spielen. Das würde eventuell noch den ein oder anderen Zuschauer mehr anlocken“, sagt FSV-Coach Christoph Schindler zur Auslosung.

Die Verbandsliga beginnt bekanntlich mit zwei englischen Wochen. Der Barleber Fahrplan sieht also wie folgt aus: Romonta Amsdorf (H/15.8), Grün-Weiß Piesteritz (A/19.8), Fortuna Magdeburg (H/22.8.), SSV Gardelegen (A/25.8.), Blau-Weiß Dölau (H/30.8). Ein straffes Programm, das dem Haldensleber SC erspart bleibt. Denn die Mannschaft von Marko Fiedler, in der Vorsaison bekanntlich Halbfinalist, erwischte ein Freilos. „Das hilft uns natürlich. Westerhausen, das ebenfalls ein Freilos hat, hat bereits gefragt, ob wir das Spiel auf das Wochenende verlegen wollen“, erklärt der HSC-Coach.

Irxleben trifft auf den MSC Preussen

Auf einen alten Bekannten treffen die Kicker des SV Irxleben, und das gleich zweimal hintereinander. Denn sowohl in der ersten Runde des Landespokals als auch eine Woche später in der Liga heißt der Gegner MSC Preussen. „Solche Konstellationen hat es früher schon gegeben. Preussen hat eine ambitionierte Mannschaft, doch wir wollen unseren Zuschauern im ersten Heimspiel nach so langer Zeit natürlich auch etwas bieten“, weiß Steffen Rau.

Sehr zufrieden mit der Auslosung war auch Ummendorfs Trainer Chris Sacher. „Ein Heimspiel gegen einen Gegner, der in der gleichen Liga spielt. Dazu haben wir nun nicht so lange Pause.“ Der USV pausiert nämlich am 29. August in der Landesliga regulär. Von der Bestform sind seine Schützlinge aber noch etwas entfernt. „Es knirscht noch“, so Sacher.