Haldensleben l Trotz großer Personalnot präsentierte sich das Wagner-Team beim torlosen Remis mit hervorragender Einstellung. Marco Wagner sah alles andere als gute Vorzeichen vor dem schweren Auswärtsspiel beim ungeschlagenen Tabellenführer IMO Merseburg. Aus diversen Gründen musste der HSC-Trainer auf sieben seiner Spieler verzichten.

HSC-Trainer Wagner zufrieden

Nach 90 Minuten fiel reichlich Anspannung bei ihm ab: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die heute alle Vorgaben erfüllt hat und ein riesiges Spiel abgeliefert hat. Die Basics haben heute gepasst und was am Ende mit viel Wille und Kampf möglich ist, beweist das Unentschieden beim aktuellen Tabellenführer, der zuvor noch keines seiner Spieler verloren hat. Genau dies müssen wir Woche für Woche abrufen und dann werden wir weiter erfolgreich Fußball spielen.“

In den ersten 20 Minuten übernahm der favorisierte Gastgeber das Spielgeschehen und kam zu zwei Möglichkeiten, die durch Seidemann (12.) und Schulz (16.) vergeben wurden. Fortan kam der HSC besser ins Spiel und sorgte selbst für einige Entlastungsangriffe, die bisher aber für wenig Torgefahr sorgten. Dem HSC gelang es immer mehr das Merseburger Spiel auf den Kopf zu stellen und sorgte so phasenweise für Ideenlosigkeit beim Gastgeber. Bis auf einen Schuss von Rolleder (34.) fiel Merseburg nichts ein und so ging es gerecht mit einem Remis zum Pausentee.

Girke prüft IMO-Keeper per Freistoß

Nach dem Seitenwechsel führte der HSC weiter verbissene Zweikämpfe und hatte viel Willen dagegen zu halten. So dauerte es bis zur 68. Minute bis zur ersten Chance, doch Schlichting verzog seinen Schuss. Zwei Minuten später prüfte HSC-Kapitän Girke (70.) den Merseburger Schlussmann. Seinen Freistoß aus 25 Metern lenkte Wurster gerade noch um den Torpfosten. Die beste und letzte Chance auf einen Treffer vereitelte HSC-Keeper Switala, als Schlichting frei vor ihm auftauchte. So nahm das Spiel seinen Lauf und der HSC ließ nichts mehr anbrennen. Man stellte Merseburg vor eine scheinbar unlösbare Aufgabe. Nach 90 Minuten war der Punktgewinn mehr als verdient, allein aufgrund der geschlossenen Mannschaftsleistung.

In der kommenden Woche werden einige Spieler in den Kader zurückkehren, wenn man im Waldstadion Blau-Weiß Dölau empfängt.

Statistik

Haldensleber SC: Switala - Wille, Duda, Schiefer, Krause - Cristovao, Girke, Siegmund (69.Hübner), Stadler (63.Hevekerl), Sacher (86.Krüger)- Lipowski

Tore: keine