Haldensleben l Ein Blick auf die Tabelle reicht, um festzustellen wer am Donnerstag Favorit im Waldstadion ist. „Merseburg hat den besten Angriff der Liga und schon 25 Punkte mehr geholt als wir. Die Frage stellt sich also nicht“, blickt Marco Wagner voraus. Nach acht Punkten aus vier Begegnungen sind solche Partien für den Coach „Bonusspiele“. Mit wenig Druck, dafür aber mit viel Leidenschaft will der Haldensleber SC diese Heimpartie angehen. „Wir müssen unsere Leistung über die gesamte Spielzeit bringen. Nur dann haben wir eine Chance.“ Im Hinspiel klappte das ausgezeichnet, der HSC holte einen Punkt. Fehlen wird heute Benjamin Sacher, dazu sind Lipowski und Hevekerl angeschlagen. Der Anpfiff erfolgt um 18 Uhr.

Barleber Rumpfelf in Kelbra

„Es wird mal wieder Zeit für einen Sieg“, sagt Christoph Schindler vor dem heutigen Spiel beim Aufsteiger aus Kelbra. Der Gastgeber braucht noch jeden Punkt für den Klassenerhalt. „Sie haben ihre Stärken definitiv auf den offensiven Außenpositionen, aber auch mit unserer angespannten personellen Lage sollte es machbar sein, dort zu gewinnen“, schätzt der FSV-Coach ein. Die Liste der Ausfälle ist weiter lang: Kalkutschke fehlt gesperrt, Dennis Spitzer, Sori Acosta, Schipke, Prinz, Gründler oder Romahn aus verschiedenen Gründen. So wird Peter Otte die Reise nach Kelbra ebenso bestreiten wie Spieler aus der zweiten Mannschaft. Der Anpfiff erfolgt um 19 Uhr.

Aktuelles gibt es in Sachen Neuansetzung der abgebrochenen Partie gegen Halle-Ammendorf. Der FSV Barleben hat gegen die Entscheidung, die Partie zu wiederholen, Einspruch eingelegt. „Wir nehmen unser Recht auf Anrufung beim Sportgericht wahr, um eine Wiederholung des Spiels zu vermeiden. Letztlich geht es für beide Teams weder um Auf- oder Abstieg“, so Andreas Ibe.