Haldensleben l Der HSC hat sich an der Ostseeküste den letzten Schliff für die restlichen Punktspiele und das Landespokal-Halbfinale zu geholt. Im Rahmen des Trainingslagers gelang auch ein überzeugender Testspielsieg gegen den FSV Kühlungsborn.

Austragung auf dem Kunstrasen möglich

Der Haldensleber SC scheint gut gerüstet für die kommenden Aufgaben. Bereits am Sonnabend startet das Team von Marco Wagner wieder in die Punktspiele, zu Gast in Haldensleben ist der SV Dessau 05. „Es gibt eine Sondergenehmigung vom Land, die es uns ermöglicht das Heimrecht zu tauschen, obwohl es der vorletzte Spieltag ist“, erklärt Wagner. Wo genau in Haldensleben gespielt wird, ist allerdings noch nicht klar. „Wir hoffen natürlich, dass wir an der Jahnallee oder im Waldstadion spielen können, stellen uns aber auch auf Kunstrasen ein“, sagt der HSC-Coach. Der Anpfiff soll unabhängig von der Spielstätte um 13 Uhr erfolgen.

Den nötigen Rückenwind für eine wohl richtungsweisende Rückrunde holten sich die Blau-Gelben in Kühlungsborn. „Es sind dort prima Bedingungen und wir fühlen uns wohl“, beschreibt Wagner, der zusammen mit 31 anderen Personen die Fahrt nach Mecklenburg-Vorpommern am Freitag antrat. Probleme machte lediglich ein Kleinbus, doch Mithilfe von Bauarbeitern wurde auch dieser rasch auf der Autobahn repariert.

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Selbstvertrauen an der Küste getankt

Es folgten zwei Trainingseinheiten, bevor der Abend beim Griechen ausklang. Der Sonnabend startete mit der nächsten Einheit um 9.30 Uhr, bevor das Testspiel gegen den heimischen Verbandsligisten FSV Kühlungsborn auf dem Programm stand.

Dort lieferten die Haldensleber zumindest in der ersten Halbzeit eine glänzende Vorstellung ab. Zwar ging der Gastgeber nach einem guten Angriff in der zwölften Minute in Führung, doch Kevin Zimmermann glich postwendend aus. Ein Kopfballtreffer von René Hasse brachte den HSC erstmals in Führung (23.). „Wir haben im ersten Durchgang richtig stark gespielt“, lobte Wagner sein Team. Lucas Krüger per Elfmeter (31.) und Benjamin Sacher nach klasse Konter (37.) erhöhten noch vor der Pause auf 4:1 für die Gäste.

Kurz nach Wiederbeginn legte Florab Daxha, er staubte reaktionsschnell ab, den fünften Treffer nach (53.). Dabei blieb es bis zehn Minuten vor dem Ende, als der FSV den 2:5-Endstand erzielte. Am Abend ging es für das Team ins Brauhaus und zum Kegeln, nach dem gemeinsamen Frühstück am Sonntag ging es zurück nach Haldensleben, diesmal ohne technische Probleme.