Haldensleben l Das entschied das Sportgericht des KFV Börde.

Kocherscheid wehrte sich damit rechtlich erfolgreich gegen den Beschluss des KFV-Präsidiums vom 16. Mai, ihm die DFBnet-Kennung zu entziehen.

Sportgericht fordert Stellungnahme

Das Sportgericht forderte für das Verfahren eine Stellungnahme des KFV Börde ab. Während Schiedsrichter-Obmann Peter Bree sich nicht äußerte, war die Darstellung von Egon Genz wohl nicht zielführend genug.

In der Urteilsbegründung heißt es unter anderem: „Diese Stellungnahme lässt weder eine begründete Motivation, noch eine sachlich korrekte Ausführung erkennen. Warum der Zugang zum DFBnet und dem Postfach entzogen wurde, ist nicht ersichtlich. Die Stellungnahme und die fehlende Stellungnahme sieht das Gericht als unzureichend an, um den Vorstandsbeschluss zu bestätigen. Alle aufgeführten Gründe lassen das Gericht an der Richtigkeit des Vorstandsbeschlusses zweifeln und befinden die Anrufung für Recht.“

Damit bleibt Alexander Kocherscheid „für den berufenen Zeitraum“, also mindestens bis zum 30. Juni, mit allen Befugnissen im Amt. Die Kosten für das Verfahren (65 Euro) trägt der KFV Börde.