Haldensleben l Dem Sieger winkt neben dem Prestige auch die Chance auf einen großen Gegner in der kommenden Runde. So wirklich überschwänglich war die Freude nach der Auslosung am Montag bei keinem Spieler oder Verantwortlichen der Teams. Naturgemäß kann der Gastgeber in einem Heimspiel immer besser mit dem Los leben, so auch in diesem Falle. „Ich denke schon, dass der große Platz im Waldstadion uns in diesem Spiel entgegen kommt“, sagt HSC-Co-Trainer Stephan Kobert. Dazu kommt eine sehr ordentliche Heimbilanz in der noch jungen Saison und die Erinnerung an den Landespokalsieg vor fast drei Jahren an gleicher Stelle. Beide Tore beim 2:0-Erfolg gegen den damaligen Oberligisten schoss Benjamin Sacher.

Spiel auf Augenhöhe erwartet

Das letzte Aufeinandertreffen ging aber an den FSV Barleben, allerdings war der Spielort wenige Kilometer entfernt in Hundisburg. „Wir haben Respekt, aber keine Angst vor dem Gegner. Wenn man die bisherigen Ergebnisse der Barleber sieht, erkennt man klar ihre Stärken“, blickt Kobert voraus. Überraschungen wird es wohl kaum geben, zu gut kennen sich beide Teams. Wenn sich Patrick Hauer nicht eine Gelb-Rote Karte im Pokalkrimi von Burg abgeholt hätte, wäre sogar ein Bruderduell möglich gewesen. So wird Marcel Hauer auf Barleber Seite erstmals gegen seinen Jugendverein spielen.

Neben Hauer fehlen auf HSC-Seite noch die Langzeitverletzten Hevekerl und Hasse. Letzterer verletzte sich in Burg sogar so schwer am Knie, dass er seine Karriere beenden muss. Wieder zurück im Kader ist dagegen Marius Wille.

Auf der Gegenseite muss Christoph Schindler auf Pung, Prinz und Adler verzichten. „Für mich hat dieses Spiel keinen Derbycharakter, dafür gab es in der Vergangenheit einfach zu wenig Berührungspunkte. Aber vielleicht ändert sich das mit den Jahren“, blickt der FSV-Trainer voraus.

Der Anstoß im Waldstadion erfolgt um 14 Uhr, Schiedsrichter ist Nick Kahlert.