Kroppenstedt l Beide Teams waren, wie immer in diesen Duellen, motiviert bis in die Haarspitzen. Das Spiel auf tiefem Herbstrasen war geprägt von Zweikämpfen. Niemand wollte einen Fehler machen und ein Gegentor zulassen. So standen Hausherren und Gäste vor circa 150 zahlenden Zuschauern sehr kompakt und gut organisiert. Der KSC kam in Halbzeit eins zu guten Chancen per Freistoß durch Zeppernick und Kleine.

Eckert verletzt sich

Der TSV tappte regelmäßig in die gut funktionierende Kroppenstedter Abseitsfalle. Stefan König erzielte nach gut 20 Minuten ein Tor aus eben dieser Abseitsposition. Das Spiel wurde fortgesetzt. Kurze Zeit später hatte Julian Scheunert, der vor der Saison aus dem Hadmersleber Nachwuchs zum Kroppenstedter Team kam, einen Linksschuss an die Latte befördert. Der Kroppenstedter Maximilian Eckert im grünen Trikot der Hadmersleber musste Mitte der ersten Halbzeit vom Feld, bei einer Rettungsaktion verletzte er sich, verhinderte damit aber eine Großchance der Hausherren.

In Halbzeit zwei wurden beide Teams etwas offensiver, jedoch standen die Abwehrreihen weiterhin gut sortiert. Das Spiel wurde vom ruhig agierenden Unparteiischen Felix Lewanscheck sehr gut geleitet. Er kam mit nur drei Gelben Karten durch dieses brisante Derby. In der Schlussphase wurde es noch einmal spannend. Stefan König hatte eine gute Schusschance im Strafraum, jedoch warf sich Andreas Wolf in den satten Spannschuss und klärte zur Ecke. Auf der anderen Seite brachte Kaczur in der Nachspielzeit eine Flanke zum völlig freistehenden Gesell, der den Ball jedoch nicht verwerten konnte.

So blieb es beim Remis zwischen den Rot-Weißen und den Grünen. In der kommenden Woche müssen die Kroppenstedter zum letzten Auswärtsspiel des Jahres nach Dahlenwarsleben reisen.