Barleben l Mit einer Vielzahl an gelernten Offensivspielern ging der FSV Barleben in das Duell mit dem Vorletzten. Auf dem Kunstrasenplatz am Anger gelang ein Start nach Maß. Torsten Kühnast brachte den Gastgeber bereits in der ersten Minute und drei Versuchen – Torwart, Pfosten, Tor – in Führung. Nach einer Viertelstunde und dem zweiten Treffer durch Rick Goedicke nach tollem Angriff schien die Partie entschieden.

„Wir haben vernünftig angefangen und vieles von dem, was wir uns vorgenommen hatten, auch umgesetzt. Die frühe Führung war absolut verdient“, blickte Christoph Schindler zurück und führte weiter aus: „Wir verlieren dann aber komplett die Linie und lassen sie ins Spiel kommen, weil wir zu wenig investieren.“

Illya Nosov kaum zu bremsen

Vor allem Illya Nosov war kaum zu bremsen, schoss den Anschlusstreffer selbst (20.) und bereitete viele gute Szenen vor. Der Ausgleich durch den schnellen Matsunaga (38.) war die logische Konsequenz. Doch der FSV hielt den Kopf oben und kam kurz vor dem Pausenpfiff zur erneuten Führung. Nach Flanke von Marwin Potyka köpfte Denny Piele zum 3:2 ein.

Im zweiten Durchgang agierten die Barleber wieder griffiger und entschieden das teilweise hektische Spiel durch den zweiten Treffer von Piele (69.), nach schöner Vorarbeit von Göres und Kühnast, endgültig. Sieben Minuten vor dem Ende schnürte auch Routinier Kühnast seinen Doppelpack. Durch diesen Sieg verkürzt der FSV den Rückstand zu Rang vier auf zwei Punkte. In den kommenden beiden Spielen in Sangerhausen und in Weißenfels bietet sich nun die Möglichkeit, die magere Auswärtsbilanz aufzubessern.

Tore: 1:0 Torsten Kühnast (1.), 2:0 Rick Goedicke (16.), 2:1 Illya Nosov (20.), 2:2 Yuki Matsunaga (38.), 3:2 Denny Piele (45.), 4:2 Denny Piele (69.), 5:2 Torsten Kühnast (83.)