Haldensleben l Es kribbelt bei den Blau-Gelben. „Die Jungs sind fokussiert und heiß auf das Spiel. Sie wollen ihren Pokaltraum weiter leben“, gibt Marco Wagner Einblick in das Innenleben seines Teams. Die zwei jüngsten Niederlagen drückten nicht auf die Stimmung. „Gegen Bitterfeld haben wir zu viele individuelle Fehler gemacht, gegen Halle-Ammendorf waren wir einmal unaufmerksam und haben unsere Chancen nicht genutzt.“

Am Donnerstag muss wieder alles passen, das weiß auch Wagner. „Wir brauchen einen Sahnetag, dürfen nur wenig zulassen und müssen vorne abgezockt sein“, so die Marschroute. Denn der gut in die Saison gestartete Oberligaaufsteiger ist vor allem in der Offensive gefährlich. Kay Seidemann erzielte elf Tore in zehn Oberligaspielen und damit nur einen Treffer weniger als der Haldensleber SC in der gesamten Saison. „Sie haben mit Seidemann, aber auch mit Ludwig oder Dräger sehr gute Leute in ihren Reihen“, weiß der HSC-Coach.

Hasse und Gierke einsatzbereit

Personell sieht es beim Gastgeber ganz gut aus. Mit Max Stadler und Niclas Müller gibt es nur zwei Ausfälle, hinter dem Einsatz von Sergio Cristovao steht noch ein Fragezeichen. Die Routiniers Tim Girke und René Hasse wären hingegen, zumindest für eine gewisse Zeit, einsatzbereit. Schiedsrichter der Partie ist Hendrik Miekautsch. „Wir hoffen natürlich auch auf Unterstützung von den Rängen“, wirbt Wagner für eine große Kulisse am Donnerstag. Sollte der HSC den Einzug in das Halbfinale schaffen, wäre es der größte Erfolg seit dem Endspiel 2012.