Börde l In der Bördeoberliga stehen drei Mannschaften im Abstiegskampf.

Grün-Weiß Süplingen

„Wir hatten uns viel vorgenommen, wurden aber früh auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt“, erklärt Trainer Daniel Fest. Mit 15 Punkten hinkt der Vorjahresfünfte den eigenen Ansprüchen hinterher. „Wir haben uns im Saisonverlauf verbessert und hoffen darauf, dass wir uns in der Rückrunde weiterentwickeln“, so Fest. Mit Tino Jacobs (Bebertal) und Alec Jeremias (Nordgermersl.) haben zwei Stammspieler den Verein verlassen, dafür ist Enrico Lindenau (Hundisburg) neu im Team.

G-W Dahlenwarsleben

Der Vorjahresdritte blieb in der Hinrunde hinter den eigenen Erwartungen. Bei einer Bilanz von fünf Siegen und acht Niederlagen steht die Elf von Neu-Trainer Bastian Müller mit 15 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz. Gelingt es den Grün-Weißen in der Rückrunde mehr Konstanz in die eigenen Leistungen zu bringen, dürfte der Sprung in das gesicherte Mittelfeld möglich sein. Veränderungen im Spielerkader gibt es nicht.

SV Groß Santersleben

„Wir werden alles dafür tun, dass wir so schnell wie möglich aus dem Abstiegsstrudel herauskommen“, gibt sich Santos-Trainer Damir Avdagic kämpferisch nach einer mageren Hinrunde mit 13 Punkten. Um das Ziel zu erreichen, hat die Santos-Elf ein dreitägiges Trainingslager in Chemnitz abgehalten und Veränderungen im Kader vorgenommen. Mit Steven Hahn (Gutenswegen) und Florian Frost (TuS Magdeburg II) wurden zwei Neuzugänge gewonnen, während Andre Baumann (Karriereende) und Marcel Marschke den Verein verlassen haben.

Bebertaler SV

Bereits früh in der Saison zeichnete sich ab, dass der BSV um den Klassenerhalt kämpfen muss. Erst am neunten Spieltag gelang mit dem Remis gegen den Eislebener SV der erste von sieben Punkten. Für die Rückserie hat der Tabellenzwölfte mit der Verpflichtung von Top-Torjäger Tino Jacobs für Aufsehen gesorgt und hofft darauf, die Klasse mit der gewonnenen Qualität zu halten.

FSV Barleben II

„Anspruch und Wirklichkeit waren weit voneinander entfernt“, deutet FSV-Coach Christopher Schult rückblickend nach sechs Punkten an. Einen Hauptgrund sieht der Übungsleiter in den großen personellen Problemen der Mannschaft. „Wir hatten jede Woche einen anderen Spielerkader, sodass wir selten mit der gleichen Elf gespielt haben“, erklärt Schult. Um einen möglichen Abstieg abzuwenden, hat sich der Tabellenvorletzte mit Lucas Weiß und Tim Blödorn verstärkt. „Ich hoffe, dass sie uns mit ihrer Qualität weiter bringen“, so der Trainer abschließend.

B-W Empor Wanzleben

Der punktlose Tabellenletzte hat den Kampf um den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben. „Wir wollen schon noch zeigen, dass wir auch Spiele gewinnen können“, gibt sich Blau-Weiß Coach Michael Feldheim angriffslustig. Um das Unterfangen erfolgreich umzusetzen, hofft der Übungsleiter einerseits, dass sich die A-Junioren weiterentwickeln und die personelle Situation entspannter wird. „Ein bisschen Glück brauchen wir auch“, so Feldheim abschließend.