Ummendorf und Wulferstedt groß im Feiern

Wulferstedt l Gefeiert haben in der Nacht vom Freitag zum Sonnabend beide Finalisten. Während die Ummendorfer Magdeburg unsicher machten, wurde in Wulferstedt emotional Abschied genommen.

Kein Titel zum Abschied

Man konnte ihm die Enttäuschung ansehen. Spätestens nach dem 3:0 durch Kai Heimrath wusste Marco Wagner, das es nichts werden würde mit dem Pokalsieg zum Abschied, mit der Belohnung für seine Jungs. So wurden die letzten Minuten die wohl längsten seiner Wulferstedter Zeit. Schon im Kreis nach dem Spiel verlor er erste emotionale Worte an seine Spieler, zum Saisonabschluss auf dem heimischen Sportplatz waren sie alle da.

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„Das zeigt den überragenden Zusammenhalt, der in dieser Truppe herrschte und die Verbundenheit der Menschen mit dem Verein. Wir saßen um zwei Uhr nachts noch mit 50 Fans zusammen“, erklärt der Coach. Tiefe Wunden hat das Spiel beim Trainer nicht hinterlassen. „Na klar, tat es im ersten Moment schon weh, aber wir haben in der zweiten Halbzeit nicht gut gespielt, Ummendorf hatte einfach mehr Durchschlagskraft.“

Ilsmann spielt mit doppeltem Nasenbeinbruch

Bei Kevin Zimmermann (Pferdekuss an der Schulter) und Martin Ilsmann allerdings schon: Wulferstedts Kapitän spielte mit doppeltem Nasenbeinbruch durch. Welch eine Willensleistung.

Auf der Gegenseite ging die Feier vom Platz in eine gemietete Magdeburger Bar. „Da waren wir bis um drei, dann sind einige noch ins First“, blickt Ummendorfs Chris Sacher zurück. Seinem Spieler Eike Pitschmann gelang, was Marco Wagner verwehrt blieb. Ein Abschied mit Pokal.