Haldensleben l Während der FSV Barleben bereits am Sonnabend seine Partie beim SV Dessau absolviert, empfängt der Haldensleber SC am Sonntag den 1. FC Bitterfeld/Wolfen im Waldstadion.

„Es ist ein unglaublich wichtiges Spiel. Beide Mannschaften trennen nur sechs Punkte. Wenn wir gewinnen, rutschen wir wieder oben rein, wenn wir verlieren, stecken wir unten mit drin“, erklärt Marco Wagner die Ausgangslage seines Haldensleber SC vor dem Spiel gegen Bitterfeld/Wolfen.

Es ist ein unglaublich wichtiges Spiel

Beide Mannschaften kamen nicht gut rein in die zweite Halbserie. Die Blau-Gelben gewannen lediglich in Arnstedt (1:4), Bitterfeld konnte noch gar keinen Sieg feiern und blieb bei den vier Niederlagen auch stets ohne eigenen Treffer. „Wir wollen nach den beiden verloren Heimspielen ohne eigenen Treffer natürlich gerne wieder einen Heimdreier einfahren. Doch dazu bedarf es der gleichen Einstellung wie in der Vorwoche, als wir nur durch einen sehr zweifelhaften Elfmeter kurz vor Schluss keinen Punkt beim Spitzenreiter mitgenommen haben“, blickt Wagner zurück und voraus. Überraschend kam Sebastian Tolle beim Gastspiel in Amsdorf zum Comeback. „Er hat in dieser Woche erstmals nach seiner Verletzung trainiert und ist durchaus eine Option für die Schlussphase. Zu mehr wird es erstmal nicht reichen“, gibt sein Trainer Einblick. Schiedsrichter der Partie, die um 14 Uhr im Waldstadion angepfiffen wird, ist Albert Lehmann.

FSV Barleben

Deutlich wohler als zu Hause fühlt sich der FSV Barleben derzeit auswärts. Auf die Heimniederlagen gegen Amsdorf und Fortuna folgten jeweils Auswärtssiege in Bitterfeld und in Dölau. Heute geht es erneut auf Reisen, der FSV spielt beim heimstarken SV Dessau. „Sie gehören für mich neben Elster und Amsdorf zu den spielstärksten Mannschaften der Liga. Sie agieren mit einem klaren Plan, den sie konsequent versuchen umzusetzen“, beschreibt Christoph Schindler den kommenden Kontrahenten. Bisher zeigte sich der SVD vor allem zu Hause stabil. In neun Heimspielen musste der heutige Gastgeber erst vier Gegentore hinnehmen.

Es wartet also eine echte Herausforderung auf den drittbesten Angriff der Liga. Personell sieht es in der Offensive gut aus beim FSV, nur in der Innenverteidigung gibt es Fragezeichen. So fehlen Alexander Prinz und David Spitzer, Oliver Gase ist wohl noch nicht fit.

Schiedsrichter der Partie im Stadion am Schillerpark ist Hendrik Miekautsch.