Barleben l Zum ersten Heimspiel lädt der FSV Barleben am Freitagabend. Ab 18.30 Uhr spielt die Mannschaft von Jörn Schulz gegen den 1. FC Bitterfeld/Wolfen. Beide Teams verloren ihr Auftaktspiel in der Verbandsliga, der FSV 1:4 in Amsdorf, Bitterfeld mit 2:3 gegen Fortuna Magdeburg.

Die Barleber rehabilitierten sich im Landespokal in Niegripp (3:1), doch wo sie wirklich stehen, wissen sie immer noch nicht. Fest steht, personell läuft es schon zu Saisonbeginn alles andere als rund. „Bis jetzt haben wir neun wirklich fitte Spieler“, sagt Schulz. Die Zeiten, in denen 18 bis 20 Mann während der Vorbereitung trainierten, scheinen lange her.

Urlaub, Verletzungen und Arbeit ließen den verfügbaren Kader merklich schrumpfen. So fehlen heute mit Tim Kolzenburg – fällt mit Außenbandriss mindestens acht Wochen aus – und Robert Löw (Probleme am Innenband) zwei Leistungsträger. Das Team stellt sich schon zum ersten Heimspiel quasi von selbst auf. Ein wirklicher Konkurrenzkampf um die Plätze findet also wie im Vorjahr nicht statt. Dazu stellt sich die Frage, wie hungrig der FSV Barleben noch ist. Eine erste Antwort könnte es heute Abend geben.

Braunschweig-Test spielt keine Rolle

Noch keine Rolle in den Planungen spielt das Freundschaftsspiel am 5. September gegen Zweitligaabsteiger Eintracht Braunschweig. „Das ist noch so lange hin. Darüber mache ich mir keine Gedanken“, erklärt Schulz. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Liga. Nach den Spielen gegen Bitterfeld/Wolfen und bei Fortuna Magdeburg wird der FSV wissen, wo er steht.