Wolmirstedt l Kali Wolmirstedt besiegt in der Ausscheidungsrunde des Nordcups den Ligakonkurrenten SV 90 Parey mit 26:21 und kommt somit eine Runde weiter ins Achtelfinale.

Auch wenn das Ergebnis am Ende klar ist, so leisteten die Gäste aus dem Jerichower Land bis in die Schlussphase hartnäckigen Widerstand. Entsprechend zäh begann die Partie. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Jeder Treffer musste gegen starke Abwehrreihen erkämpft werden. Das 3:3 (10.) und das 5:5 in der 18. Minute sind Beleg dafür.

Remis zur Halbzeit

Keine Mannschaft konnte bis dahin im Angriff überzeugen. Erst als den Wolmirstedtern beim 7:5 (21.) erstmals eine Zwei-Tore-Führung gelang, lief es im Angriff etwas besser. Trotzdem konnte sich keine Sieben bis zur Halbzeit absetzen. Kali legte vor. Parey hatte jedoch immer eine Antwort parat. So war beim 11:11 zur Pause noch alles offen.

Kali aktiver nach dem Seitenwechsel

Auch nach dem Gang in die Kabinen wogte die Partie hin und her. Bis zum 15:15 (41.) hatten beide Mannschaften mal die Nase vorne. Erst als Drosowski zum 16:15 vom Kreis erfolgreich war und Werner mit seinem sechsten Tor nachlegte, gewann der Gastgeber langsam die Oberhand. Beim 18:15 führte Kali erstmals mit drei Toren, ein Vorsprung der endlich die nötige Sicherheit im Angriff brachte.

Zwar kamen die Gäste beim 18:17 (46.) noch einmal heran, aber mehr ließen die Ohrestädter nicht zu. Kuhlmann mit wichtigen Paraden im Tor sowie eine gut organisierte und bissige Abwehr schafften die nötige Luft für den Angriff. Einmal mehr war es Heimesath, der in der Schlussphase nicht mehr zu halten war und wichtige Treffer erzielte.

Kail mit starker Schlussoffensive

Da auch Werner weiter ein überaus sicheres Händchen hatte, zog Kali binnen kurzer Zeit auf 24:19 (53.) davon und hatte damit den Pokalfight entschieden.

Parey kämpfte um den Anschluss. Letztendlich vergeblich, weil der Gastgeber jetzt in der Deckung kaum noch Lücken zuließ und so den Vorsprung ohne große Mühe über die Runden brachte.

Wolmirstedt siegt am Ende verdient und kommt eine Runde weiter. Grundlage dafür vor allem die kämpferische und dann auch spielerische Steigerung in den entscheidenden Schlussminuten.

Statistik

 

Kali Wolmirstedt: Kuhlmann, Schmidt, P.Beymann, Laaser; Paul (1); Voss; Wetterau (1); Werner (9); Drosowski (3); Schlenker ; Heimesath (12/2).