Irxleben l Nach zwei Siegen ist die kleine Siegesserie der Verbandsliga-Handballer des SV Irxleben, wenn man zwei gewonnene Spiele als Serie bezeichnen möchte, von Post Magdeburg beendet worden. Die Börde-Sieben war über weite Strecken erschreckend chancenlos gegen den Tabellenzweiten. Am Ende hieß es 39:24.

Dabei waren die Irxleber durchaus mit Optimismus ins Spiel gegangen, nachdem man im letzten Auswärtsspiel in Stendal die ersten Punkte in fremder Halle einfahren konnte. In den ersten zehn Minuten hatte dieser Optimismus auch weiterhin bestand, es schien tatsächlich so, als könnte man für eine Überraschung sorgen - 7:4 lag man zwischenzeitlich in Front. In der Folge fand der Tabellenzweite dann aber immer besser in die Begegnung.

Rückstand zur Halbzeit

Nun haderte das Schröder-Team einmal mehr mit der Wurfqualität. Und da immer weniger Würfe den Weg ins Post-Tor fanden, war der Rückstand schnell aufgeholt und das Heimteam um Marvin Frank konnte in Führung gehen. Den Irxlebern gelang es kaum noch, Lösungen im Angriffsspiel zu finden. Zudem konnten auch Abwehr und Torhüter nicht an die überzeugende Leistung aus der Vorwoche anknüpfen. Nach 30 Minuten musste man so bereits 18 Gegentore hinnehmen- in Stendal und gegen Altmark West waren es nach 60 Minuten nur drei Tore mehr.

Trotzdem war der Rückstand noch nicht übermäßig groß, und so gab Trainer Schröder in der Halbzeit die Richtung vor: Tor für Tor sollte man sich in die Partie zurückarbeiten. Seine Spieler allerdings waren an diesem Tag nicht in der Lage, diesem Plan zu folgen. Im Angriff biss man sich weiterhin die Zähne am massiven Mittelblock aus, und die Postler nutzten nahezu jeden einzelnen der zahlreichen Fehler in der ersten oder zweiten Welle zu einfachen Toren.

Chancen werden nicht genutzt

Aber auch im Positionsangriff fanden die Spieler der Heimmannschaft eine Lösung gegen alles, was Ihnen die Gäste vorsetzten. So war das Spiel nach 40 Minuten entschieden und beide Seiten warteten nur noch auf den Abpfiff. Die einzig erwähnenswerte Szene in der Schlussphase ging auf das Konto der schwachen Schiedsrichter, die sich mit ihrer Leistung den Irxleber Spielern anpassten. Philipp Ulrich erhielt in einer Szene drei Zeitstrafen, wobei zumindest die dritte vollkommen überzogen war.

Trotzdem muss man sich nach einem solchen Spiel ausschließlich über sich selbst beschweren und sich mit den eigenen Schwächen auseinander setzen.