Haldensleben l Weil Seehausen in Gommern gewann, ist dem Team von Trainer Carsten Fister der dritte Rang in der Verbandsliga nicht mehr zu nehmen. Das Saisonziel wurde damit erreicht. „Es war deutlich mehr drin, aber dafür hätten mehr Spieler Normalform haben müssen“, sagte Carsten Fister nach der Auswärtsniederlage, die so „vollkommen verdient war“. Besonders in der Abwehr hatten die Haldensleber Probleme mit Kuhlmann, Kiebach oder auch dem jungen Fieseler, die Druck machten und stets ein Auge für Sebastian Papendiek hatten, der elfmal traf. „Diese Variante hat eigentlich über das ganze Spiel funktioniert“, konstatierte der HSV-Coach.

Bis zum 15:15 blieb die Partie dennoch eng, dann setzte Osterburg zum Schlussspurt an und warf in den letzten fünf Minuten vor der Pause noch einen 19:15-Vorsprung heraus. Mit drei weiteren Treffern nach dem Seitenwechsel schien die Partie beim 22:15 bereits vorentschieden. Doch der HSV pirschte sich noch zweimal bis auf zwei Tore heran (30:28/33:31). „Leider haben wir es dann nicht geschafft, das Rad noch ein bisschen weiter zu drehen“, sagte Fister. So stand am Ende die fünfte Saisonniederlage im Protokoll, die bis auf die Verletzung von Keeper Strauß verschmerzbar war.

Statistik

HSV Haldensleben: Strauß, Domann - Krause, Kruse (8), Dannehl (5), Blume (6), Wurzel, Stolze (6), Diestelberg, Kolbe (1), Damerau (8), Bergmann (1).