Haldensleben l Die Aufregung von beiden Teams war deutlich zu spüren, begegneten sich doch hier zwei Mannschaften die einander nicht unbekannt waren. Vier Spieler und Trainer Enrico Sonntag waren in der Sommerpause vom SVE nach Haldensleben gewechselt und so war vor allem der Anfang ein Beschnuppern der Fähigkeiten jeder Mannschaft.

Der HSV machte jedoch schnell klar, wer hier der Hausherr ist, und ging rasch mit zwei Toren von Damerau (1.) und Frank (2.) in Führung. Immer wieder versuchten die Handballer aus Biederitz zu kontern, doch scheiterten sie entweder an der Abwehr oder am Schlussmann des HSV. „Biederitz brachte eine Schärfe in das Spiel, welche nicht nötig gewesen wäre, da wir über weite Strecken hinweg das Spiel dominierten“, analysierte Coach Enrico Sonntag. So schaffte es der HSV, bis zur Pause ein Polster von 17:9 Toren herauszuspielen.

Haldensleber bestimmen Spielgeschehen

Auch in der zweiten Hälfte bestimmten die Haldensleber Handballer das Spielgeschehen. So liefen die Gäste über weite Strecken hinweg dem Ball hinterher. Der Gastgeber nutzte das Auftaktspiel auch dazu, alle Spieler mal an den Ball zu lassen, was sich, laut Sonntag, auch nicht auf die Qualität auswirkte. So fand Ball um Ball den Weg in das Tor der Gäste. Auch fehlte es den Handballern aus Biederitz an Ideen und so mussten sie sich ihrem Schicksal fügen. Der HSV siegte mit einem Vorsprung von zwölf Toren.

„Ich bin sehr zufrieden über den Ausgang des Spiels und es freut mich, dass wir keinen Qualitätsverlust über die gesamte Spielzeit hatten“, so Sonntag. Ein gestecktes Ziel war für die aktuelle Saison, nicht mehr so viele Gegentore zu sammeln. Auch das wurde im ersten Spiel erreicht. „Das war schon sehr gut, doch haben wir auch Tore bekommen, die vermeidbar gewesen wären, und daran müssen wir weiter arbeiten“, so der Coach.

Statistik

HSV Haldensleben: Strauß, Wolke, Buchwald – Möritz (1), Kruse (5), Frank (8, 4/4), Blume (7), Wurzel (1), Wölkerling (1, 1/1), Stolze (1), Zirkler (1), Köcke (1), Damerau (5); Siebenmeter: 5/5; Zeitstrafen: 7; Gelbe Karten: 3.