Langenweddingen l Am Sonnabend gewann der Verbandsligist beim SV Langenweddingen II mit 26:41. Bereits früh sorgte das Team von Enrico Sonntag gegen den Bezirksligisten für klare Verhältnisse.

„Wir haben nichts anbrennen lassen und sind unserer Rolle früh gerecht geworden“, blickt Enrico Sonntag zurück. Der HSV-Trainer probierte viel aus, wollte der Mannschaft nach der schmerzhaften Niederlage gegen Oebisfelde II wieder Selbstvertrauen geben. Das klappte nach dem 3:3 durch SVL-Mann Wundrack tadellos. Tor für Tor setzten sich die Gäste ab, in Minute 19 führten die Haldensleber nach einem Doppelpack von Tim Teßmann erstmals mit zehn Treffern (6:16).

HSV mit Kontrolle im Spielverlauf

Die Langenweddinger, mit 13 Siegen aus 14 Spielern immerhin starker Tabellenführer der Bezirksliga, versuchten es mit Robustheit und Härte. „Die Schiedsrichter haben diesem Vorhaben aber schnell einen Riegel vorgeschoben“, sagt Sonntag.

Sein Team zog unterdessen weiter locker seine Kreise. Nach drei Verwarnungen und drei Zeitstrafen in den letzten zwei Minuten vor der Pause ging es mit 13:24 in die Kabinen. Die Entscheidung war zu diesem Zeitpunkt natürlich bereits gefallen und der HSV spielte den sicheren Sieg bis zu einem Endergebnis von 26:41 herunter.

Halbfinale gegen die TSG Calbe

Im Halbfinale treffen die Haldensleber auf die TSG Calbe. Das Spiel gegen den Tabellenneunten der Sachsen-Anhalt-Liga soll am Wochenende 14./15. März ausgetragen werden. Bis dahin diktiert der Liga-Alltag das Geschehen beim HSV. Am Sonnabend wartet mit dem Güsener HC ein unbequemer Gegner. „Wir dürfen uns vor den wohl entscheidenden Wochen keine Ausrutscher mehr leisten“, blickt Sonntag voraus. Zwei Punkte sind am Sonnabend ab 17 Uhr in Süplingen fest eingeplant.

Die Reserve des SV Langenweddingen ist erst am 22. März wieder gefordert, wenn sie den SV Lok Oschersleben zum Heimspiel empfängt.

Statistik

Langenweddingen: Pfahl, Thürmer (3), Duderstadt (2), Sa. Peuser, Kleinert, Kuhle (2), St. Peuser (2), Laddey (3), Lohmann (8), Wundrack (6), Kleinert.

Haldensleben: Wolke, Domann, Möritz (2), Teßmann (3), Kruse (6), Frank (9), Wurzel (4), Wölkerling (2), Stolze (3), Zirkler (5), Tysack (6), Weinert (1).

Zeitstrafen: SVL 7/ HSV1

Rote Karten: SVL 2/ HSV 0

Siebenmeter: SVL2/4, HSV 3/4