Haldensleben l Die Entscheidung in diesem Verfolgerduell – Tabellenführer ist weiter der Glinder HV Eintracht – fiel in den letzten Minuten. Nach der Auszeit der Gäste beim Stand von 26:27 (54.) erhöhten Seiler und Gürtler auf 26:29, kurz danach bekamen Fabian Damerau und Robert Krause Zeitstrafen. Verbunden mit dem Rückstand eine zu große Hypothek, um das Ruder in den letzten fünf Minuten nochmals rum zu reißen. „Altmark West hat es unter dem Strich verdient gewonnen. Aber es war knapp, am Ende waren sie auch nur die zwei Tore besser. Beide Mannschaften haben Chancen liegen gelassen. Dennoch bin ich zufrieden mit der Leistung meiner Spieler. Wenn wir so in der Vorwoche in Stendal agiert hätten, wären wir dort als Sieger vom Platz gegangen“, erklärt Carsten Fister.

Haldenslebens Trainer sah, wie sich sein Team lange Zeit schwer tat. Die Gäste agierten clever im Angriffsspiel, lagen kurz vor Ende der ersten Halbzeit sogar mit vier Toren vorne (12:16). Doch die Gastgeber kämpften sich im Verlauf der Partie wieder heran, gingen durch Erik Schulze sogar in Führung (21:20/44.). Am Ende hatten aber die Westaltmärker die Nase vorn. Gäste-Trainer Weiß ließ nach dem Spiel seine Manieren vermissen, bescheinigte Haldensleben öffentlich eine „grottige Leistung“. Sein Gegenüber rang deshalb um Fassung. „So etwas gehört sich in meinen Augen absolut nicht. Sowohl bei einer Niederlage als auch einem Sieg sollte man respektvoll mit dem Gegner umgehen“, stellte Carsten Fister klar.